Clax on Tour
Clax on Tour

Südwesten 2004 - Nevada, Utah & Co.

1. Tag - 28. Sept. 2004 - Anreise über Chicago - Viva Las Vegas

Uaaahh, unser 1. Urlaubstag und der Wecker klingelt um 3.45h!!!

Anreisetag! Wir werden um 4.30h abgeholt und dann geht’s zum Flughafen in Düsseldorf. Schnell ist eingecheckt und ebenso schnell vergeht die Zeit bis zum Abflug nach Frankfurt. Dort ist unser Aufenthalt nicht wirklich lang, bzw. der Irrweg bis zu unserem Abflugterminal und die strengen Kontrollen nehmen so viel Zeit in Anspruch, dass wir keine Wartezeit bis zum Weiterflug nach Chicago haben. Ein wenig verspätet startet der Flieger und zu einem 9 Stunden Flug ist nicht viel zu sagen, außer dass einem der Hintern einschläft, man 4 Filme zur Auswahl hat und zwischendurch was zu essen bekommt.

In Chicago landen wir mit etwas Verspätung, was uns fast zweifeln lässt, den Anschlussflug zu bekommen. Aber die kennen die Problematik, machen noch ein paar zusätzliche Schalter auf und schon können wir alle Einreiseformalitäten abwickeln. Schnell noch das Gepäck in Empfang nehmen um es für den Weiterflug direkt wieder einzuchecken. Bis alle Passagiere an Bord sind dauert es etwas, so dass wir mit ca. 15 Minuten Verspätung losfliegen.

Außer der paar Turbolenzen, kurz vor der Landung, passiert auf dem 3-stündigen Flug nichts. Auch gibt es nichts zu essen. Dafür hatten wir ja auf dem 1. Flug nach Chicago ein Top-Frühstück: Laugenbrötchen, Chio-Chips und Karamell-Eis L

 

Um kurz nach 14h Ortszeit landen wir in Las Vegas. VIVA LAS VEGAS !!!

 

Wir müssen erst quer durch den Flughafen, um unser Gepäck entgegen zu nehmen, dafür sind wir dann aber direkt am Ausgang, d.h. keine große Schlepperei. Mit ’nem Airport-Shuttle werden wir ins Hotel Excalibur gebracht und bekommen unser Zimmer in der 28. Etage. Ziemlich weit oben und ein toller Blick über die südlichen Teile des “Strip“.

Es ist 15.30h und wir müssen erst mal den Flug abduschen, bevor wir mit Axel’s Kollegen Kontakt aufnehmen. Wir treffen uns erst mal gegen 17h an der Bar und verabreden uns für später zum Essen. Während sich die Kollegen von ihrem Messetag erholen, eilen wir das 1. Mal den “Strip“ entlang. Wir schaffen es bis zum “Venetian“, müssen uns aber auf dem Rückweg ziemlich beeilen, da wir bereits um 19h beim Italiener “Regale“ verabredet sind. Wir haben es knapp geschafft und für ein Stück des Weges sogar den Bus (1,-$) benutzt.

Das Essen ist nicht Hitverdächtig; vielleicht liegt’s aber auch an unserer Müdigkeit und an unserem Schrumpfmagen.

Nach dem Essen machen wir uns noch mal auf den Weg. Im Dunkeln den “Strip“ rauf...

 

Kann man kaum beschreiben, muss man gesehen haben!!!

 

Bis zum “Paris“ schaffen wir es und das Casino ist auch von innen unglaublich, wie eigentlich alles hier. Wir sehen uns noch die Wasserspiele im “Bellagio“ an, doch so langsam fallen uns die Augen zu. Wie in Watte gepackt geht’s zurück ins Hotel und wir verabschieden uns von den anderen, die ja morgen noch einen Messetag vor sich haben und evtl. ein ganz klein bisschen neidisch auf unseren bevorstehenden Urlaub sind...

Zitat von Axel’s Chef: “Ich weiß gar nicht, wer diesen Urlaub genehmigt hat“ J

Nach 22h sind wir wieder in der 28. Etage und fallen ziemlich groggy in die Federn und schlafen tatsächlich sofort ein.

 

2. Tag - 29. Sept. 2004 - von Las Vegas zum Lake Mead

Uuiii, gar nicht schlecht geschlafen. Entgegen unseren Befürchtungen haben wir fast durchgeschlafen. Gegen 8.15h rufen wir noch mal bei ElMonte an, um die genaue Pick-Up Zeit zu erfahren: 11.30h, da haben wir ja noch genügend Zeit.

Wir gehen erst mal Frühstücken. Buffet für 9,95$ - all you can eat. Wurst und Käse kennen die ja hier nicht... dafür gibt’s Pancake, Waffeln und Eier in allen Variationen; sogar Chinesisch und Mexikanisch – und das zum Frühstück. Wir übertreiben nicht und sehen uns das rege Treiben bis kurz vor 10h an. Dann geht’s zurück auf die 28. Etage. Schnell sind die Sachen zusammen gepackt, so dass wir um kurz vor 11h auschecken. Auf der Rückseite des Hotels warten wir, bis pünktlich um 11.30h unser Shuttle kommt und uns zu ElMonte bringt.

Die Station liegt südlich der Stadt und wir brauchen ca. 20 Minuten bis wir unser WoMo in Empfang nehmen können. Die Formalitäten sind schnell erledigt (das hatten wir schlimmer in Erinnerung) und schon stehen wir vor unserem RV, bzw. Chalet !

25 Fuß lang – viel zu lang, für unseren Geschmack, doch auf unsere Frage – wir hatten doch was kleineres bestellt – bekommen wir nur die Antwort: “was kleineres haben wir hier nicht“ Na prima, jetzt sind wir die nächsten Wochen mit so einem Schlachtschiff unterwegs.

Wir räumen in Ruhe unsere Sachen ein und verlassen gegen 14h den Hof – bis in 3 Wochen dann...

Zuerst geht’s zum Liquor Shop: Bier und Wein bunkern J Anschließend zum “Food 4 less“. Wir kaufen für 190,-$ Lebensmittel ein. Das allerdings dauert so lange, dass wir erst gegen 17h weiter fahren.

Unser Ziel ist nicht wirklich weit, aber auch die 65 Milen müssen gefahren werden. Nachdem wir das Gewummel um Henderson hinter uns gebracht haben, geht’s zum Lake Mead. Die Landschaft ist traumhaft: verschiedene Rottöne wechseln sich ab. Die letzten Sonnenstrahlen im Rücken erreichen wir gegen 19h den Lower Campground in Echo Bay. Eine kleine Marina und die angelegten Campsites sind, wie Oasen in der Wüste, einfach schön.

Nachdem wir kurz Richtung Marina gelaufen sind, machen wir zum 1. Mal Feuer. Steaks sollen’s sein und Maiskolben dazu. Gegessen wird drinnen, da es bereits dunkel ist und: es regnet 3 Tropfen !!! Wir und grillen J

Nach dem Grillen macht sich ziemlich schnell große Müdigkeit breit, so dass wir gegen 21.30h bereits in unserem Supi-Bett liegen. Etwas kurz für Axel’s Geschmack, so unten rum. Dafür kommt man oben prima ans Rollo – schepper. Na toll, vielleicht sollten wir doch oben im Alkoven schlafen? Egal, so soll’s jetzt sein. Wir tauschen die Seiten und es schein besser zu sein. Ich find das Bett prima !

Weniger prima ist der blöde CO² Melder! Evtl. ist die Batterie leer, so dass er von Zeit zu Zeit Alarm schlägt – ein furchtbares Fiepen, das durch Mark und Bein geht. Ein drücken der Reset Taste beendet das Geräusch – bis zum nächsten Mal. Na super!

 

3. Tag - 30. Sept. 2004 - vom Lake Mead in den Zion NP

Um 4.30h haben wir zum 2. Mal CO² Alarm! Dennoch schlafen wir anschließend bis 6.30h, dann stehen wir auf. Gemütlich frühstücken wir draußen und lassen den Tag ganz locker angehen.
 
Gegen 8.30h machen wir uns auf den Weg ins Valley of Fire. Auf dem Weg dorthin – kann man gar nicht übersehen – geht’s zur Roger’s Spring. Eine Quelle mit richtiger Oase drum herum. Klar, dass wir hier ein paar Schritte rum laufen - es ist einfach nett.
Gegen 9.00h erreichen wir den Ost-Eingang des State Parks. Ein kurzer Fußmarsch bringt uns zum Elephant Rock. Anschließend schauen wir noch kurz ins Visitor-Center rein. Wir sind heute Morgen die 1. und nachdem wir uns informiert haben, geht’s zu den White Dooms.
Wir machen eine kurze Wanderung (ca. 1 Std.) und sind völlig von den Socken, wie schön das hier ist. Es geht in einem Loop durch einen schmalen Canyon und die komplette Farbpalette ist zu sehen. Klasse.
Gegen 11.00h fahren wir zurück, halten aber noch mal, um am “Rainbow Vista“ eine kleine Wanderung (gute 30 Min.) zum “Fire Valley Overlook“ zu machen. Das haut uns fast um – ist das schööön !!! Die warme Luft, das rote Gestein und es ist sooo friedlich hier. Wir sind, bis auf einen entgegenkommenden Wagen, völlig alleine hier. Wow.
 
Im Zeitplan liegend, sind wir gegen Mittag soweit, um in den Zion National Park zu fahren. Die Straße verläuft so gerade, dass man, nach Verlassen des Valley of Fire, den Highway schon lange vor seinem Erreichen sehen kann.
Über den Highway fahren wir, nachdem wir den Bundesstaat Nevada verlassen haben, ein Stück durch Arizona, bevor wir den Bundesstaat Utah erreichen. Selbst die Fahrt auf dem Highway ist der Wahnsinn. Es geht mitten durch eine Schlucht. Zwischendurch erhaschen wir einen Blick auf den Virgin River, der (ziemlich braun) vor sich hin fließt.
In Hurricane geht’s vom Hightway ab und in ca. 30 Minuten auf der #9 Richtung Zion.
 
Die Landschaft hier verschlägt uns fast den Atem.
 
Durch die Zeitverschiebung (Pacific Time/Mountain Time) kommen wir um 16.00h in unserem ersten National Park, dem Zion Nat. Park an. Wir kaufen, für unsere weitere Reise unerlässlich, den National Park Pass am Eingang, bevor wir unseren Campground ansteuern. Der “Watchman Campground“ hält leider nur für die nächste Nacht einen Platz bereit, denn ab morgen ist Wochenende und alle Plätze sind reserviert – uuiiii, ganz schön viel los hier.
Wir gehen daher auf den “South Campground“, müssen aber erst mal kurven, bis wir den für uns geeigneten Platz für die nächsten zwei Nächte finden. Platz #55 soll’s sein. Jetzt erst mal gibt’s nen Kaffee und Muffins dazu, das haben wir uns verdient. Hmm, lecker.
 
Zum Visitor Center sind’s von unserer Campsite aus nur ein paar Schritte, daher haben wir schnell die nötigen Informationen für morgen zusammen.
Um 18h machen die allerdings auch schon dicht, so dass wir dann zurückgehen und uns um unser Abendessen kümmern...
Hamburger sollen es werden. Gar nicht so einfach. Egal ob auf der Alu-Folie oder direkt auf dem Grillrost, die doofen Dinger pappen ganz schön an L
Bis die 2. Ladung auf dem Teller ist, ist es bereits finster und da selbst das “Candle-Light“ nicht genug Licht spendet, geht’s gegen 20.30h rein...Tourbook schreiben, spülen, etc. wird jetzt drinnen gemacht.
Ach ja und der Wecker für morgen auf 5.30h gestellt...
Wir wollen um 6.45h los – zum “Angels Landing“.
 

4. Tag - 1. Okt. 2004 - Zion National Park

3x, sage und schreibe 3x ist der blöde CO² Melder angegangen !!!
Um 0.30h, um 3h und um 5h – keine Frage, das Ding muss weg !!!
Und das ist Axels 1. Aufgabe für heute, als um 5.30h der Wecker klingelt.
 
Wir frühstücken, machen unseren Rucksack fertig und gehen um 6.40h los. Es ist noch stockdunkel und der Mond steht auch noch am Himmel, als wir um 6.45h den Shuttle Bus besteigen. Nur zu sechst sitzen wir im Bus und da keiner zusteigt, sind wir (mit einer Ausnahme) die Einzigen, die so früh zum Angels Landing aufbrechen.
 
Das tun wir dann auch um kurz nach 7h. Wow, es wird schnell hell und der Weg nach oben ist zwar anstrengend, doch die Sicht ist einfach atemberaubend schön. Selbst das letzte, so gefürchtete Stück, entlang der Halteketten überwinden wir problemlos. Hui, ganz schön tief geht’s hier runter.
Um 8.40h haben wir es geschafft !!! Belohnt werden wir mit einer super schönen Aussicht ins Tal und in Richtung “Narrows“. Kaum zu toppen!
Nachdem der einzige Mitwanderer (er war etwas schneller) den Rückweg angetreten ist, sitzen wir eine ganze Weile alleine hier oben und genießen die Stille und den Ausblick.
Unterhalten werden wir von einigen ziemlich frechen Chipmunks, die sich nicht davon abhalten lassen, vorzugsweise auf dem armen Axel rum zu klettern, der krampfhaft seinen Müsliriegel zu verteidigen versucht...
 
Es ist 9.15h als wir uns an den Abstieg wagen. Der ist fast noch besser als der Aufstieg. Man kann noch besser sehen, wie steil es abwärts geht. Da man aber nicht so aus der Puste kommt, relativiert sich das Ganze wieder. Jetzt kommen uns auch so langsam die ersten Wanderer entgegen – Langschläfer. Aber wir sind auch erstaunt, wie viele gar nicht erst den letzten Aufstieg wagen, bzw. auf halben Weg wieder umkehren, gepackt von Höhenangst. Wir sind schon ein bisschen stolz auf uns und beantworten auf dem restlichen Abstieg die Frage, ob wir oben waren mit: “Yes, of course“ 
 
Es ist 10.45h, als wir die Picknick-Area an “the Grotto“ erreichen. Zeit um das geschmierte Sandwich zu vertilgen. Wir machen ein bisschen Pause, bevor wir den Shuttle-Bus nach oben, zum Temple of Sinewava nehmen.
Der Riverside-Walk kommt uns länger vor, als wir ihn in Erinnerung haben, aber nach dem was wir heute schon hatten, ein Kinderspiel. Wir laufen bis zum Eingang in die Narrows, doch da wir von vorn herein nicht die Absicht hatten, die Tour durch den kalten Virgin River zu machen, kehren wir nach ein paar Bildern wieder um, besteigen den Bus und lassen uns an jeder Haltestelle absetzen, die kommt. Raus aus dem Bus, Bilder gemacht, Kletterer bewundert und rein in den nächsten Bus.
Wir schauen uns den “Weeping Rock“ mit seinen Wasserschleiern an und überlegen, noch eine Tour in den Hidden Canyon zu machen. Der Trail ist aber gesperrt, was wir nicht wirklich schade finden, denn wir haben schon etwas lahme Beine. Das letzte Stück zu unserem Campground laufen wir über den “Par’us“ Trail entlang des Virgin River.
 
Wir freuen uns sehr, als wir vor unserem “Chalet“ stehen. Jetzt erst mal ein Kaffee (und Muffins natürlich). Das haben wir uns verdient. Danach ömmeln wir noch was rum, bevor wir etwas später noch mal ins Visitor-Center gehen. Wir können uns aber nicht mehr aufraffen, den Watchman Trail zu begehen, daher gehen wir zurück, duschen erst mal in unserem WoMo und gegen 18.30h gibt’s was zu essen - leckere Sandwiches mit Ei & Co.
 
Wir sind so platt, dass wir gegen 21h beschließen, unser Bett zu testen. Wir waren ja schließlich schon um 5.30h auf den Beinen. Uaahhhrg.
 

5. Tag - 2.Okt. 2004 - vom Zion NP zum Bryce Canyon

Kurz bevor um 7h der Wecker klingelt, schlagen wir die Augen auf. Ohne Störung, bzw. Piepen des CO² Melders haben wir supi geschlafen.
 
Ganz locker wird gefrühstückt, so dass wir gegen 8.30h auf dem Weg sind. Unser 1. Stopp wird hinter dem Tunnel der Zion Canyon Overlook sein.
9 Uhr… Mensch, da waren wir gestern bereits auf dem Angels Landing. Und das muss Gedankenübertragung sein, denn wir werden mit einem freundlichen “Ah, the early Deutsch“ begrüßt. Derselbe Wanderer, der uns gestern beim Abstieg vom Angels Landing als erster begegnet ist. Auch heute sind wir wieder vor ihm hier oben  und wenn wir weiterhin so früh auf den Beinen sind, sehen wir uns vielleicht in den nächsten Tagen noch mal...
Der Ausblick von hier oben ist grandios ! Tief unten kann man sogar einen Slot-Canyon erkennen, bzw. auch hören, dass um diese Zeit schon welche drin sind. Nach dem wir zurück am WoMo sind fahren weiter und halten für den obligatorischen Fotostopp an der “Checkerboard Mesa“. Wir sind hin und weg von der Gegend hier. Das hatten wir so gar nicht in Erinnerung. Hier lädt jede Ecke zum Wandern ein – einfach Traumhaft !
 
Da die Strecke bis zum Bryce Canyon National Park nicht weit ist, erreichen wir bereits um 11h das Visitor Center dort. Kurz informiert, fahren wir weiter. Da der Shuttle Service zum 30.9. eingestellt wurde (Glück gehabt), können wir die 18 Meilen bis zum Rainbow Vista selber fahren. Teile der Straße werden gerade erneuert, aber die angekündigten Wartezeiten halten sich in Grenzen. Wir fahren ganz durch und machen uns dann langsam auf den Rückweg, wobei wir an jeden Viewpoint Ausschau halten. Es hat sich einiges verändert seit unserem letzten Besuch hier vor 8 Jahren. Aber in welche Richtung können wir nicht so recht entscheiden. Größer und professioneller, aber auch ordentlicher als damals empfinden wir die verschiedenen Viewpoints.
 
Immer im Nacken haben wir heute die nicht verschwinden wollenden Regenwolken. Wir bleiben zwar trocken, aber auch auf Kosten des Lichts L leider keine Sonne für die spektakulären Bilder. Nachdem wir uns gegen 15.30h eine Campsite rausgesucht haben, stärken wir uns erst mal. Dann gehen wir gegen 16.30h noch mal los. Der Queens Garden Trail und der Navajo Loop im Canyon unten sind unser Ziel. 2-3 Stunden soll’s dauern, doch wir brauchen nur ca. 1 1/2h bis wir wieder oben sind.
Den Aufstieg durch die Wall Street haben wir anders in Erinnerung. Wahrscheinlich weil der Zugang neu gemacht werden musste, da die alten Loops runter in den Canyon, bzw. wieder raus durch einen Erdrutsch zum größten Teil verschüttet worden sind. Eine neue Passage musste geschaffen werden. Oben angekommen, hat die Sonne uns endgültig im Stich gelassen. Kein “Sunset“ wie wir ihn erwartet haben, dennoch gelingen uns ein paar ganz gute Bilder. Zurück geht’s, querdurch, an der Lodge und einer alten, bereits vor Jahren geschlossenen Tankstelle vorbei, zum Campground. Dort brennen auf diversen Campsites bereits die Lagerfeuer, denn es ist schon lange dunkel und, wie typisch für hier oben, lausig kalt. Gegen 19.30h sind wir zurück und da wir ja wussten, wie kalt es hier oben wird, haben wir uns auf’s Kochen im WoMo eingestellt. Es gibt Enchiladas. Lecker, lecker.
 
Nach den obligatorischen Vorbereitungen für morgen, geht’s gegen 22.15h ins Bett, wir wollen morgen schon wieder um 6.15h aufstehen… Falls wir die Nacht nicht erfrieren!
Es soll ca. 30°F werden L 32°F sind 0°C – das nenn ich *-kalt J
 

6. Tag - 3. Okt. 2004 - vom Bryce Canyon zum Capitol Reef NP

Zum Sonnenaufgang am Sunrise Point, d.h. um 6.15h aufstehen und ohne Frühstück los. ABER wer hätte gedacht, dass es soooo kalt ist. Natürlich haben wir weder Handschuhe noch Mütze dabei, brrrr. Dennoch gelingen uns mit zittrigen Händen ein paar schöne Aufnahmen – es lohnt sich halt doch.
Um 7.45h sitzen wir wieder im WoMo und sind froh, dass die Klimaanlage auch wärmen kann... J
 
Wie geplant, fahren wir weiter in den Kodachrome Basin State Park (45 min.) um dort erst mal unser Frühstück nachzuholen. Ist das schön hier!
Wie der Name “Basin“ sagt, ist das hier ein Kessel, in dem sich ein Campground befindet. Man kann sich gut vorstellen, wie die Cowboys ihr Vieh in den Kessel getrieben haben und da es nur diesen einen Zugang gibt, konnte so schnell wohl kein Tier entkommen.
 
Gegen 10.00h fahren wir weiter, Richtung Calf Creek. Zwischendurch halten wir um den phantastischen Ausblick über das Grand Staircase Escalante NM zu genießen. Wow, Weitblick vom Feinsten. Man kann bis zu den Waterpocket Folds gucken.
Wir aber wollen weiter zum “Lower Calf Creek Fall“ (ca. 40m hoch). Der Fußweg dorthin ist ziemlich beschwerlich, denn es geht die ganze Zeit durch weichen Sand – das gibt Muskelkater! Aber so schöön!!! Auf jeden Fall sehenswert. Leider liegt der Grund des Wasserfalls bei unserer Ankunft bereits im Schatten, so dass wir auf das erhoffte Bad verzichten. Wir sind fast ein bisschen froh darüber, denn so fällt der Abschied nicht ganz so schwer.
 
Gegen 14.30h sind wir wieder zurück an unserem Camper und, nachdem wir uns mit ein paar Müsli Riegeln gestärkt haben, geht’s weiter. Zuerst über einen Kamm auf dem Hwy. 12 Richtung Boulder, dann geht’s durch den Dixie National Forrest und über eine Passhöhe von 9200ft. Beim Überqueren des Passes staunen wir nicht schlecht: an die Rinder auf der Straße haben wir uns schon gewöhnt (Open Range), aber dass auch Schnee hier oben liegt ist der Hammer! Hinter dem Pass kommen wir nach Torrey. Dort tanken wir erst mal, denn: halb voll, ist halb leer!
 
Wenig später erreichen wir die Grenze zum Capitol Reef National Park.
Zuerst sehen wir uns die Goosenecks an, obwohl die Straße dorthin nur eine Schotterpiste ist, schaffen wir das problemlos. Anschließend besuchen wir das Visitor Center hier im Park. Schade, wir erfahren, dass die Capitol Gorge nicht befahrbar ist, da sie durch eine “Flash-Flood“ vor 2 Tagen beschädigt und z.T. verschüttet wurde und die Reparaturarbeiten erst morgen beginnen werden. Da es bereits kurz vor 17.00h ist, beschließen wir, erst mal auf den Campground zu fahren. Das um diese Zeit die besten Plätze bereits vergriffen sind, war klar, aber wir finden dennoch einen schönen Platz unter einigen Fremont Pappeln des Fruita Campgrounds.
Aber so ganz ohne abschließende Wanderung wollen wir den Tag nicht beenden. Daher machen wir uns um 17.30h auf den Weg in den Cohab Canyon. Ein Weg, der sich unbedingt lohnt! Der Canyon ist super Nur schade, dass die Sonne mal wieder hinter den Wolken verschwunden ist und wir um ca. 18.30h den Rückweg antreten müssen, da wir nicht im Dunkeln den letzten, ziemlich steilen Abstieg machen möchten.
Da wir erst mit Einbruch der Dunkelheit zurück sind, essen wir mal wieder drinnen. Es gibt Reispfanne mit dem restlichen Hackfleisch von gestern.
Tourbook schreiben... Fehlanzeige. Heute haben wir ganz schön müde Knochen, so dass wir noch nicht mal mehr spülen, sondern einfach nur tot ins Bett fallen.
 
Fazit: beim nächsten Mal – noch mehr Zeit für den Capitol Reef Nat.Park mitbringen! Unbedingt!!!
 

7. Tag - 4. Okt. 2004 - vom Capitol Reef NP zum Arches NP

Nur gut, dass wir den Wecker auf 7h gestellt haben. Geklingelt hat er jedenfalls nicht, als wir gegen 7.15h wach werden. Wir frühstücken, holen den Spül von gestern nach und, nachdem wir das 1. Mal “Grau/Schwarz“ geleert haben, geht’s los.
 
Wir holen erst mal den “Scenic Drive“ nach, kommen aber nur bis vor die Tore des Capitol Gorge (ist ja gesperrt). Also fahren wir zurück und machen eine Wanderung durch den Grand Wash. Schöne Schlucht mit tiefen Narrows. Lohnt sich auf jeden Fall, obwohl es eine “One-Way“ Wanderung ist, und wir die gleiche Strecke zurück müssen. Egal.
Es ist 11.30h als wir in Richtung Canyonlands aufbrechen. Die Strecke dorthin zieht sich endlos und ist auch nicht wirklich reizvoll: “have you ever been on the moon?“
 
Gegen 14.00h erreichen wir das Visitor Center, decken uns mit Karten ein und erkunden dann die diversen Lookouts. Zuerst geht’s zum Mesa Arch. Wow. Tolles Motiv mit super Ausblick in die Canyonlands. Davon bekommen wir später am Grand View noch eine ganze Menge mehr. Dort unten (gaaanz weit unten) treffen sich der Colorado River und der Green River und fließen dann vereint in die Schlucht des Grand Canyon NP. Jetzt wissen wir auch, warum es White Rim heißt: die komplette Kante zur nächsten Stufe hinunter sieht von hier oben aus, wie weiß umrahmt. Einfach Atemberaubend !!!
Für die Tour zum Outlook brauchen wir 1 ½ Stunden, so dass wir uns gegen 17.00h den Upheavel Dome kneifen und nur noch den Green River Overlook mitnehmen, bevor wir weiter fahren, denn bis zum Devils Garden Campground im Arches Nat.Park brauchen wir bestimmt noch 1 ½ Stunden. Wir verabschieden uns daher von der “Himmelsinsel“ und fahren Richtung Moab. Der Highway dorthin wird gerade ausgebaut (4 spurig) und auch das am Highway gelegene Visitor Center vom Arches NP ist weg. Wird alles neu gemacht. Neuer, größer, schöner. Das alte Visitor Center, so lesen wir, wird aber recycled, d.h. im Park neu aufgebaut und als Info Center und Bookstore neu eröffnet.
 
Mit dem letzten Licht und ein paar guten Fotos kommen wir kurz vor 19.00h auf den Campground. Der ist, wie erwartet, voll! Aber: wir haben ja reserviert. Eine gute Entscheidung. Klappt ohne Probleme. Campsite frei, drauf und fertig. Schnell wird der Grill angeschmissen und etwas später, im Schein des Lagerfeuers und des Candle Light, Fleisch, Kartoffeln und Bohnen verdrückt. Es ist richtig schön mild und wären wir nicht so groggy, würden wir ewig hier sitzen bleiben...
 

8. Tag - 5. Okt. 2004 - Arches National Park

Das kann ja jetzt nicht sein... Gegen 3.00h in der Nacht werden wir wach, weil es angefangen hat zu regnen Als um 7.00h der Wecker klingelt ist es immer noch nicht wirklich besser. Wir zögern raus, so dass es erst gegen 8.00h Frühstück gibt und anschließend trödeln wir so lange rum, bis es etwas aufklart.
 
Gute Entscheidung. Als wir um kurz nach 10.00h losgehen, sieht es nicht mehr so nach Regen aus und im Laufe unserer Wanderung wird es richtig schön.
 
Wir nehmen den Devils Garden Trail bis zum Double-O-Arch; hin auf der Hauptstrecke und zurück auf dem “Primitive Loop“. Sagenhaft! Muss man unbedingt gemacht haben. Wir stellen fest, dass wir mindestens 4 Arches bei unserem letzten Besuch vor 8 Jahren verpasst haben. Begeistert sind wir auch von den trockenen Bachläufen, dem Rauf und Runter auf den glatten Felsen und der Landschaft, die mal wieder wie im Film aussieht! Nach 4½ Stunden sind wir mit ziemlich qualmenden Socken zurück an unserem Chalet. Wir stärken uns erst mal, bevor wir gegen 16h wieder aufbrechen. Unser Ziel: Fiery Furnace Overlook und natürlich zum Delicate Arch! Bei beiden haben wir wenigsten so viel Glück, etwas Abendsonne für’s Fotomotiv zu erhaschen. Aber der richtige Sonnenuntergang, den wir uns doch so für den Delicate Arch gewünscht haben, bleibt mal wieder aus. Dennoch ist die Stimmung hier oben einmalig und so war's der Weg mal wieder wert.
 
Bis wir zurück sind, ist es schon wieder dunkel, daher haben wir vorher schon beschlossen: heute gibt’s Nudeln mit Soße – schnell und einfach, da kann man nix falsch machen. Anschließend wird gespült, geduscht und noch ein Bierchen getrunken und Sterne geguckt J
 

9. Tag - 6. Okt. 2004 - Moab und Umgebung / Fisher Towers bis Ken's Lake

Aus sternenklarem Himmel wird gegen Morgen wieder wolkenverhangener. Dennoch erleben wir einen schönen Sonnenaufgang zwischen den Wolken.
Der “Arches“ noch nicht müde, brechen wir nach dem Frühstück gegen 8.30h auf, um uns die Window Sektion des Arches NP anzusehen.
Mal wieder ist um diese Zeit kaum einer auf den Beinen, so dass wir das hier fast alleine genießen können.
 
Wir verlassen nun den Arches National Park und staunen nicht schlecht, als wir bei der Ausfahrt gegen 10.00h, die nicht enden wollende Warteschlange am Parkeingang sehen.
 
Wir brauchen, vorbei am Colorado River, eine gute Stunde bis zu unserem heutigen Wanderziel: die Fisher Towers. Entlang des Hwy. 18 müssen wir nach ca. 20 Minuten nur noch 3 Meilen über eine “Gravel Road“. Hui, ob das der Aufbau des WoMo’s schafft? Muss er!!!
Die Wanderung zu, bzw. an den Fisher Towers vorbei ist grandios! Weitsicht bis zum Colorado. An den Felsen hängen vereinzelt ein paar Kletterer, für die das hier ein Paradies sein muss.
Bis zum “Dead End“ brauchen wir ca. 1 ½ Stunden. Die Sicht von hier oben ist einfach herrlich und der Rückweg nach einer kleinen Pause fast ein Kinderspiel.
 
Nur nicht von den großen Tatzenabdrücken neben dem Weg ablenken lassen !!!
Mountain-Lions? Auf jeden Fall.
 
Um 14.15h sind wir nach guten 3 Stunden wieder an unserem Camper. Wir erkunden noch kurz den ortsansässigen Campground (6 Tent-Sites), bevor wir weiter fahren. Den Kaffee verkneifen wir uns, denn wir wollen noch in Moab einkaufen und außerdem wissen wir noch nicht so recht, wo wir die nächste Nacht verbringen werden. Der Canyonlands Campground fällt aus. Ein “Stadtplatz“ vom Feinsten! Dicht an dicht! Nee, da haben wir keine Lust drauf. Wir fahren weiter bis zur O.K. RV-Ranch, die wir uns vorher rausgesucht haben, aber die ist auch nicht viel besser. Als wir aber auf den Hinweis: Ken’s Lake stoßen, versuchen wir hier unser Glück. Volltreffer!!! Ein super Platz! Der Beste bisher!!! Ab von der Straße, fast leer und irgendwie flacken neu, bzw. renoviert. Mit einem Bachlauf und nem Wasserfall und auch die roten Steine verlassen uns heute nicht.
Im Gegensatz zu unserem Grillglück J bis wir mal wieder so weit sind ist es dunkel und wir haben nur zwei Möglichkeiten: verbrannt oder roh. Es bleibt bei einem Hamburger, dann haben wir genug; sitzen aber bis das Holz fast verbrannt ist noch am Lagerfeuer. Schööön.
 
Ach ja, wir haben nicht schlecht gestaunt, als um 19.30h mit dem letzten Tageslicht 3 Reiter über unsere Campsite geritten sind. Howdy ! DAS wär noch was gewesen, das hätten wir auch gerne gemacht.
 

10. Tag - 7. Okt. 2004 - Canyonlands - Needles District

Was soll man zu so einem perfekten Tag sagen: einmalig !!!
 
Als gegen 7h der Wecker klingelt, ist keine Wolke am Himmel zu sehen. Das scheint ja ein prima Tag zu werden. Nach dem Frühstück laufen wir an den kleinen Zulauf von Ken’s Lake, bevor wir gegen 8.30h aufbrechen.
Für die gut 70 Meilen in den Needles District des Canyonland National Parks brauchen wir knapp 2 Stunden, da selbst der Parkeingang sich 35 Meilen abseits des Hyw. 191 befindet. Hier ist auch wieder “Open Range“ angesagt. Also aufgepasst, die Rinder stehen auf der Straße, oder liegen tot am Rand L Im Visitor Center decken wir uns noch mit dem nötigen Kartenmaterial ein und suchen uns dann eine Campsite auf dem Squaw Flat Campground. Bei nur 26 Plätzen keine leichte Sache (hat was von Staffellauf). Dennoch haben wir Riesenglück und bekommen einen wunderschönen Platz. Den Tipp unserer Vorgänger nehmen wir gerne an. Hier bleiben wir 2 Tage !!!
Da uns das Risiko, in den Bergen Frostbeulen zu bekommen, viel zu groß ist, lassen wir die geplante Extratour aus und so genießen die Canyonlands dafür umso intensiver.
 
Das gibt uns den nötigen Spielraum, für heute einen Gang runter zu schalten und erst gegen 13.00h loszuwandern. Eine gut 4 Stündige Wanderung liegt vor uns. Erst durch den Big Spring Canyon, dann total spektakulär über Slickrocks auf die andere Seite. Wow, nichts für schwache Nerven, dafür werden wir mit einem sagenhaften Ausblick belohnt! Man kann bis zum Grand View Overlook gucken, wo wir vor drei Tagen gestanden haben. Genial!
Zurück geht’s dann durch den Squaw Flat Canyon; anderer Canyon, gleiche Vegetation. Einfach super!
 
Dennoch sind wir ziemlich geplättet, als wir gegen 17.00h zurück sind. Wir gönnen uns erst mal bei herrlichem Ausblick einen Kaffee und einen Schoko-Muffin (schmeckt irgendwie nach Weihnachten).
 
Dann folgt die letzte Etappe des Tages... Irgendwas muss man doch mit dem superfetten Rindviech anstellen können, denn zum Grillen hat’s nicht gereicht, jedenfalls war‘s nicht unser Geschmack.
UND: der Arches noch nicht überdrüssig, machen wir daraus: “Goul-Arch“
Mit viel Ziebeln, Paprika und allem was dran muss, schmeckt‘s einfach perfekt !
 
Vor dem üblichen Abendprogramm genießen wir die super Aussicht – unbeschreiblich schön !!!
 
Gegen 1.30h in der Nacht werden wir wach, weil wir Coyoten heulen hören. Passender könnt's nicht sein.
 

11. Tag - 8. Okt. 2004 - Canyonlands NP / Needles District 

Sternenklare Nacht, Coyoten Geheule und dennoch sind wir um 7h auf den Beinen.
Sonnenaufgang heißt das Zauberwort! Direkt hinter unserer Campsite den Slickrock rauf und... Wow!!! Einmalig schön – einfach genial.
 
Anschließend genießen wir beim Frühstück das Panorama, bevor wir gegen 9.00h startklar für die heutige Wanderung sind: den Chesler Park und den Join Trail – 17km für die man ca. 5-7 Stunden braucht.
 
Bis wir aber erst mal am Startpunkt sind, gibt’s feuchte Hände: gravel Road und für Fahrzeuge über 21ft verboten. Aber, was können wir dafür, dass die von ElMonte uns so ein großes WoMo gegeben haben – nichts! Also durch!!! Hui, da darf einem aber auch wirklich keiner entgegen kommen.
Der Chesler Park ist wie versprochen – atemberaubend. Fehlt nur noch ein Planwagen in der Westernkulisse. Wir haben fast das Gefühl die ersten und einzigen hier zu sein, denn die Spreu hat sich beim Aufstieg in den Chesler Park bereits vom Weizen getrennt, so dass wir jetzt weit und breit die einzigen sind. Wir laufen quer durch den Chesler Park, zum Teil durch alte Bachläufe und klettern auf der anderen Seite zu einem Viewpoint rauf, von dem man noch mal einen kompletten Blick über den gesamten Chesler Park hat. Einfach nur schön. Und wie so oft, die Slickrocks rauf und runter und im anschließenden Join Trail: mittendurch! Genial, man darf nur keine Angst vor Enge haben – ca. 60cm breit, da passt kein “normaler“ Ami durch J
 
Die Tour, da sind wir uns einig, ist eine weiter in unserer “Genial“-Sammlung.
Wir sind sogar erstaunlich fit, als wir nach 5½ Stunden wieder an unserem WoMo stehen.
Nicht wirklich fit, sondern eher voll, ist dagegen unser Abwassertank! Wie’s riecht, kann sich jeder vorstellen. Dabei waren wir so stolz auf unseren Chemie-Ersatz “Pepsi“, denn die frisst ja angeblich alles weg. Aber wohl auch nur begrenzt.
Da unser Campground keine Dump-Station hat, müssen wir vor die Tore des National Parks. Der Campground dort hat eine, wenn auch die Sickergrube nur ein Loch inmitten der Wildnis ist. Wir aber sind gerettet.
 
Gegen 16.30h beschließen wir, uns den Big Spring Canyon Overlook für morgen aufzuheben und fahren zurück in den National Park auf unsere Campsite No. 4.
Den Rest des Tages verbringen wir mit lesen, auf den nächsten Tag vorbereiten, duschen, Reste essen, am Lagerfeuer sitzen und einfach nur genießen.
 

12. Tag - 9. Okt. 2004 - vom Canyonlands NP nach Mesa Verde

Zum Sonnenaufgang auf den Hügel? Nee, heute nicht. Hatten wir ja gestern bereits und so können wir noch was länger liegen bleiben.
Pünktlich zum Sonnenaufgang um 7.30h ist der Frühstückstisch draußen gedeckt...  
ist das herrlich !!!
 
Wir sind gegen 8.30h startklar und fahren Richtung Mesa Verde.
Zuerst aber müssen wir die 35 Meilen aus den Canyonlands wieder raus. Wir legen einen kleinen Fotostopp am Newspaper Rock ein. Dort gibt’s allerhand Indianerkram, bzw. Petroglyphen an einer Felswand. Bei der Weiterfahrt wundern wir uns nicht, dass das tote Rind, welches wir vor 2 Tagen bereits gesehen haben, immer noch am Straßenrand liegt. Allerdings fragen wir uns, wo all die anderen Rinder abgeblieben sind und bekommen kurz darauf die Antwort. Sie werden zusammengetrieben und auf eine andere Weide gebracht. Vier Reiter und Hunde, wie bei “City Slickes“. Dass der Verkehr ein bisschen lahm gelegt wird, stört hier niemanden.
 
Kurze Zeit später sind wir auf dem Hwy. 191 und es geht über Monticiello und Cortez nach Mesa Verde. Verde? Wohl eher Negro, black, oder sonst was, aber auf keinen Fall grün. Schade, der Großteil des Baumbestandes ist 2000 einem großen Feuer zum Opfer gefallen (das steht natürlich in keinem Reiseführer). Daher bleibt für uns nur, das Nebenprogramm zum Hauptprogramm zu machen: Kulturschock, bzw. viele, viele Indianerruinen stehen uns jetzt bevor.
 
Entlang der “Chapin Mesa“ stehen viele Ruinen der Pueblo Indianer, die wir uns jetzt der Reihe nach ansehen. Wir bekommen auch einen guten Blick auf “Cliff Pallace“, eine der größten Cliff Dwellings hier in Mesa Verde. Dorthin runter darf man aber nur mit Führung, daher besuchen wir die einzige freie Ruine: Spruce Tree House. Wir können sogar in ein Kiva runter – es ist aber stickig und müffelig, daher ist unser Aufenthalt hier unten nur von kurzer Dauer.
 
Nachdem wir alles gesehen haben, was es zu sehen gibt, fahren wir runter auf den Campground. Auf dem Weg dorthin müssen wir an einer Baustelle im Park ca. 10 Minuten ausharren, da durch die Bauarbeiten nur eine Spur befahrbar ist. Im Mesa Verde wird Erosion groß geschrieben. An einem Hang muss der Berg abgetragen werden, um ihn an einer anderen Stelle wieder für Ausbesserungen zu nutzen. Hier bekommt der Name Gradwanderung eine greifbare Bedeutung, denn in manchen Kurven bröckelt der Asphalt schon in die Tiefe, so schmal ist der obere Kamm im Mesa Verde. Hui, auch hier sollte man an manchen Stellen nicht aus dem Autofenster gucken.
Aber: das Entertainment stimmt. Der “Stopp-Schild-Halter“ nutzt die Pause, um uns bei Laune zu halten, was ihm auch ohne weiteres gelingt und bei der Vorbeifahrt auch mit einem Lächeln und Augenzwinkern bestätigt wird J
Unten angekommen suchen wir uns eine Campsite, waschen unsere Wäsche und kochen Curryhünchen mit Reis.
Der Campground ist wenig spektakulär, daher haben wir uns auch die sonst üblichen Fotos gekniffen. Spektakulär dagegen war mein Staffellauf von der Laundry zurück zur Campsite und das auch noch mit Wäsche voll bepackt: stockdunkel und nix zu sehen (da waren wir noch nicht im Besitz einer Kopflampe J). Ich hab’s trotzdem geschafft.
 
Im Gegensatz zu den vergangenen Tagen war das heute ein ziemliches Kontrastprogramm, welches wir morgen aber noch mal im Canyon de Chelly fortsetzen werden.
 

13. Tag - 10. Okt. 2004 - von Mesa Verde zum Canyon de Chelly

Brrr, was ist das schattig heute Morgen. Da müssen wir doch glatt mal die Heizung anwerfen, bevor wir aufstehen J.
 
Gegen 9.00h sind wir startklar. Wir fahren zurück über Cortez in Richtung “Four State Corners“, die Ecke, wo sich Colorado, Utah, New Mexico und Arizona treffen. Klar, gehört den Indianern, daher: Eintritt zahlen, und zwar 3,-$ pro Kopf. Das ist ja jetzt wirklich nicht viel; fast zu viel ist für uns aber der Hinweis, dass für aufgebrochene Autos NICHT gehaftet wird L Na super, genau das Richtige für uns. Daher geht’s auch nach den obligatorischen Fotos direkt weiter. Es scheint zwar recht eintönig, dennoch ist das rote Gestein mit seinen “Mesa“ und “Butte“ doch abwechslungsreich. Hinzu kommt, dass hier jeder ein Stück Land besitzt und Pferde und Rinder züchtet. Überall rechts und links stehen die Vierbeiner. Kleines Rodeo in der Nähe von “Many Farms“ gefällig? Wir beobachten einen Reiter, der sich warm reitet... Yiihaa.
 
Gegen 13h stehen wir im Visitor Center vom Canyon de Chelly. Die anschließende Fahrt durch den National Park ist “selfguided“, dennoch wird uns, als wir am South Rim stehen, klar: 4x4-Tour, oder Horseback Ride wären das Zauberwort gewesen!
Der Canyon unten sieht genial aus! Grüne Weiden entlang des Flusses, inmitten eines roten Canyons. Von oben kann man gut die Trails erkennen, aber da das hier Indianerland ist, darf man nicht alleine in den Canyon runter. Wir sind uns einig: Mesa Verde hätten wir uns sparen können, dafür hier die Zeit ausgiebiger (im Canyon) nutzen sollen.
Nachdem wir alles gesehen haben, suchen wir uns auf dem Cottonwood Campground einen Platz für die Nacht, trinken dann erst mal Kaffee und gammeln (wie selten) ein bisschen rum. Im Radio plärrt Country Music und heute Abend gibt’s Spaghetti Bolognese OHNE das übliche Bier, bzw. Wein dazu !
Das trinken selbiges ist im Navajo Reservat verboten !!! – Sachen gibt’s !
 

14. Tag - 11. Okt. 2004 - vom Canyon de Chelly & Petrified Forrest nach Tucson

Och nöö... es regnet. Die ganze Nacht schauert es. Was hatten wir gestern doch ein Glück, dass wir alles im Trockenen bestaunen konnten.
Wir zögern noch etwas raus und stehen um 7.20h auf. 8.30h sind wir soweit und fahren los. Mit einem Tränchen im Auge sehen wir im Rückspiegel den kleinen beigefarbenen Streuner, der zuvor unsere Herzen erweicht hat, schnüff.
 
Die Fahrt ist nicht besonders spannend und auch als wir eine gute Stunde später vor der “Hubble Trading Post“ stehen regnet es. Egal, für einen kurzen Blick rein reicht es. Anschließend fahren wir direkt weiter in den Petrified Forest Natinal Park, gäähn!
 
Doch nein, der anfänglich wie ein Steinbruch aussehende Park wird, wenn man genau hinsieht, zunehmend interessanter. Überall liegen versteinerte Baumstämme rum. Um das zu begreifen, muss man sie einfach anfassen, damit man merkt, dass die Baumstämme nicht warm und weich wie Holz, sondern hart und kalt wie Stein sind, unglaublich! Die Gegend hier war vor Jahrmillionen ein Sumpf und auch entsprechende Fossilien sind im Museum zu betrachten.
 
Nachdem wir (das 1. Mal) ein paar Souvis gekauft haben, fahren wir gegen 13.00h weiter. Obwohl wir das Städtchen “Snowflake“ umfahren, können wir es kaum glauben: aus Regen wird Hagel und sogar Schneematsch. Ganz langsam kämpfen wir uns durch, bis das schlechte Wetter hinter uns liegt. In “Show Low“ (hört sich für uns an wie: die letzte Schlacht in Show Low J) tanken wir noch, bevor es für uns Richtung Globe weitergeht. Wir müssen jetzt durch die Schlucht, in der sich Black und White River treffen und zum Salt River werden... erst runter, dann wieder rauf. Als wir die Ebene der anderen Seite erreichen, verlassen wir den Tonto National Forrest und können kaum glauben, dass sich die Vegetation schlagartig ändert. Wo vorher Bäume und Tannen an den Hängen standen, stehen jetzt genau so viele Kakteen!
 
Unser Vorhaben, in Oracle zu übernachten und uns morgen “Biosphere 2“ anzusehen, verwerfen wir, da wir morgen doch mehr von Tucson sehen möchten und Axel heute eine ziemliche Strecke (590km) abgerissen hat. So endet unsere Fahrt heute um kurz vor 18.00h, nicht weit vor Tucson, im Catalina State Park, mit gleichnamigem Campground. Netter Platz, nicht weit vom Highway und das ist, wenn man genau hinhört, nicht zu überhören.
 
Wir gammeln den Rest des Tages noch was rum, verdrücken die Reste von gestern (diesmal wieder mit Bier) und gehen irgendwann gegen 20.00h, oder 21.00h, oder sogar 22.00h ins Bett. Hier in Arizona gibt’s keine “Daylight Saving Time“, daher sind wir uns nicht sicher, wie spät es eigentlich ist. Wir wissen nur, dass es bereits um 18.30h dunkel wird J
 

15. Tag - 12. Okt. 2004 - Tucson und Saguaro NP

Als wir um 7.00h wach werden, ist es schon hell! Klar, irgendwie fehlt ja eine Stunde. Bis wir gefrühstückt haben und abfahrbereit sind, ist es 8.30h.
Wir wollen zuerst in die Tucson Mall. Auf dem Weg dorthin staunen wir schon nicht schlecht: das Oro Valley (erst 1973 gegründet) ist ganz schön dicht besiedelt. Man merkt, dass man sich im Einzugsgebiet der 2. größten Stadt Arizonas befindet, Tucson.
 
Die Mall ist eher ein Reinfall. Nicht die Mall, aber die Öffnungszeiten: es ist erst kurz vor 9.00h und die meisten Geschäfte machen hier erst gegen 10.00h auf. Wir schlendern ein wenig auf und ab und nachdem wir uns genügend die Nasen platt gedrückt haben, beschließen wir dann doch weiter zu fahren.
Kreuz und quer durch die Randbezirke der Stadt kommt man, auf dem Weg zum Saguaro National Park (east), automatisch am Flugzeugfriedhof vorbei. Wir nutzen die Gelegenheit und machen vom Dach des WoMo’s Bilder, da uns sonst ein Erdwall die Sicht versperrt. Auf das Gelände selber darf man nur mit Führung und darauf haben wir wenig Lust.
 
So stehen wir gegen 11.00h im Visitor Center des Saguaro National Park, östlicher Teil. Erschreckend ist, dass sich Tucson bereits bis vor die Tore dieses Parks ausgedehnt hat und irgendwie nicht zu stoppen ist. Daher wundert es auch nicht (lt. BBC Doku), dass so viele hier von Schlangen und Skorpionen gebissen/gestochen werden. Wir entscheiden uns für die “Selfdrive Tour“ – 8 Meilen durch den Park. Wir nehmen uns zwischendurch die Zeit für ein kleines Picknick, bevor wir über die Old Spanish Road zum Hwy. fahren.
Vor hier gelangt man auf die andere Seite der Stadt, was bei der Größe allerdings ein Weilchen dauert. Kurz vor unserem nächsten Stopp werden wir, wie im Film, Zeuge einer Straßensperre, bzw. die ganze Siedlung ist abgeriegelt und unzählbar viele Polizei-Fahrzeuge (Border Police) stehen hier. Wer weiß, was die hier angestellt haben... ?
 
Auf dem Weg in den Saguaro West machen wir noch Halt bei den “Old Tucson Film Studios“. Hier wurden tatsächlich noch in den letzten Jahren Filme gedreht! Leider ist ein Großteil der alten Requisiten ’95 einem Feuer zum Opfer gefallen. Die Zeit hier ist für uns begrenzt, da nur bis 15h geöffnet ist.
 
So fahren wir weiter, sichern uns auf dem Gilbert Ray Campground einen Platz und fahren anschließend ins Arizona-Sonora-Desert Museum. Bis kurz nach 17h, denn dann schließen auch die ihre Pforten. Dennoch reicht die Zeit, sich die Tiere der Umgebung anzusehen: Luchs, Puma, Wolf, Coyote uvm. – nicht zu vergessen die kleinen Javelina’s (wir sind keine Schweine!). Wir sind uns einig, dass das hier sehr nett gemacht ist und hätten gerne mehr Zeit hier verbracht.
Da es ja in ca. 1 Stunde wieder dunkel sein wird, fahren wir zurück zum Campground und bereiten alles für unser heutiges BBQ vor. Bis wir allerdings mal wieder so weit sind, ist es doch dunkel. Ist nicht ganz so schlimm, denn die haben hier eine überdachte Grillstelle mit elektrischem Funzellicht.
 
Das Essen schmeckt prima, die Motten muss man sich wegdenken und Unterhaltung haben wir auch: in Form einer kleinen Kangaroo-Rat, die es nicht lassen kann, sich im Schatten anzuschleichen um irgendwas abzubekommen.
 
Bevor wir ins Bett gehen, stellen wir den Wecker für morgen 1 Stunde früher, da wir die Zeit noch besser nutzen wollen.
 

16. Tag - 13. Okt. 2004 - von Tucson nach Sedona

Kurz nach 6.00h klingelt der Wecker. Ganz schön früh für Urlaub, aber wenn wir jetzt nicht aufstehen, wird am Ende des Tages die Zeit knapp. Heute können wir schön draußen frühstücken, mit Besuch von diversen heimischen Piepmätzen, wie z.B. einem Specht und irgendwelchen undefinierbaren Hühnern J
 
Gegen 8.00h fahren wir (unpaved) durch den Saguaro National Park – West.
Herrlich, wir sind fast allein und uns einig: diese Seite ist die schönere !!!
Leider müssen wir uns von den vielen Saguaro Kakteen und auch all dem anderen hier verabschieden, denn wir haben für heute noch einen weitern Weg vor uns.
Bevor wir auf den Hwy. fahren, Tanken wir noch mal und frischen die Lebensmittel auf. Kurze Zeit später, auf dem Hwy., kann Axel es sich nicht nehmen lassen, noch mal die Bahn zu verlassen, denn seine Adleraugen hatten heute Morgen beim “Valley Overview“ einige Zivilmaschinen entdeckt und tatsächlich, hinter Tucson stehen einige Maschinen (South-African; Korean, etc.). Unsere Frage am Gate, ob wir die besichtigen dürfen, wird leider mit NEIN beantwortet L, also fahren wir weiter.
 
Eine Stunde später erreichen wir Phoenix. Hui, ganz schön spannend. Fast wie um Paris rum. Doch auch das überstehen wir problemlos mit der nötigen Ruhe und Gelassenheit. Leider zieht sich die restliche Fahrt so sehr, dass wir den Red Rock State Park, bzw. Sedona erst gegen 15.30h erreichen.
Schade, der Slick Rock State Park hat nur bis 17.00h geöffnet und wir haben noch keinen Campground. Außerdem ist uns das hier viel zu voll, daher fahren wir noch ein Stück weiter.
 
Auf dem Cave Springs Campground finden wir schließlich einen schönen Platz. Zeit genug um in Ruhe einen Kaffee zu trinken und anschließend in 1½ Stunden den Harding Spring Trail zu laufen. Durch zum Teil dichten Koniferen Wald hat man, oben angekommen, einen herrlichen Blick in den Oak Creek Canyon. Wir sammeln noch ein paar Agave-Seeds (die zu Hause hoffentlich angehenJ), bevor wir den Rückweg antreten. Pünktlich, um kurz nach 18.00h, sind wir wieder unten... und schon wird es dunkel. Zu Essen gibt’s heute Sandwiches, aber da es uns draußen zu schattig wird, lassen wir den Rest des Tages im Camper ausklingen.
 

17. Tag - 14. Okt. 2004 - von Sedona zum Crand Canyon

Im Gegensatz zu den letzten beiden Nächten in Tucson, war diese ziemlich schattig, brrr. Wie gewohnt, klingelt gegen 6.30h der Wecker und wir sind auch bereits um 8.00h auf den Rädern.
 
Bevor wir Richtung Grand Canyon fahren, wollen wir noch am Oak Creek wandern und zwar den West Folk Canyon. Ein netter Fußmarsch von 3 Stunden, aber leider müssen wir auf dem gleichen Weg zurück und im Gegensatz zum Hinweg ist ab ca. 10.00h eine ganze Menge los.
Auf dem Hinweg waren wir, bis auf zwei Fotografen, die einzigen und haben es tatsächlich geschafft, einem von ihnen die Langzeitbelichtung zu versauen JL
Mit etwas Verspätung kommen wir erst um 11.15h los, fahren aber noch kurz zum Oak Creek Canyon Overlook – Touri Hochburg und für uns die letzte Prüfung vor dem Touri Andrang im Grand Canyon.
Da wir befürchten, ohne Heizung den nächsten Morgen am Grand Canyon nicht durchzustehen, lassen wir in Flagstaff noch unseren Gastank auffüllen.
 
Unserem heutigen Ziel nicht wirklich näher kommend, machen wir noch einen 34 Meilen Umweg in das Sunset Crater Volcano National Monument.
Völliger Themenwechsel !!! Statt roter Steine – schwarze Asche, der Hammer. Hier sieht’s aus, als wenn vor 10 Jahren der letzte Volcano ausgebrochen wäre – 1180 ist das tatsächliche Datum. Wir klettern auf den Rand des Lennox Crater, machen eine “Selfguided“ Tour über Lavastrom und stecken sogar noch einen kleinen Lavastein ein.
 
Auf der Weiterfahrt gucken wir uns zum Ende des Loops noch im Wupatki NM ein paar Ruinen an, bevor es dann endlich Richtung Grand Canyon geht.
 
Das könnte jetzt knapp werden, mit dem Sonnenuntergang... Passt schon. Aber Parken ist hier ziemlich heikel. Hier hat sich seit unserem letzten Besuch ziemlich viel verändert. Angefangen am Little Colorado River Outlook, wo Axel erst mal an der Straße vorbeigefahren ist, denn damals ging die Straße direkt daran vorbei - heute gibt’s eine Umgehung. Ähnlich der Parkeingang und der Watchtower. Früher ging das eine nicht ohne das andere. Heute ist die Kurve entschärft und nur wer extra abbiegt, kommt zum Watchtower (machen wir morgen).
 
Wir fahren zwei, drei Viewpoints ab und versuchen am Mather Viewpoint zu parken (die einzige Parkmöglichkeit – sonst nur noch mit Shuttle-Service). Pech ! Keine RV’s. Axel stört’s nicht wirklich und parkt ein paar Meter weiter direkt an der Straße.
Schnell, schnell, sonst ist die Sonne gleich weg ! Und das schaffen wir gerade noch so.
 
Anschließend fahren wir zum Mather Campground und lassen uns einen Platz für die Nacht zuweisen. Der Platz ist hier riesig und so ist das kein Problem.
Auch wenn es, wie immer, um 18.20h bereits dunkel ist, hält uns das nicht davon ab, noch mal zur Market Plaza zu laufen um endlich die geschriebenen Karten (1 Woche alt) einzuwerfen.
Wieder zurück, kochen wir noch (es gibt ne Gehacktespfanne) und stellen den Wecker zeitig für morgen früh – 6.38h ist Sonnenaufgang, d.h. Fotozeit...
 

18. Tag - 15. Okt. 2004 - vom Grand Canyon zum Lake Powell

Wieder Erwarten war die Nacht gar nicht so kalt. Am Bryce Canyon war‘s mit seinem Frost um einiges kälter. Der RV bleibt stehen und wir laufen zu Fuß zum Rim, um dort ein paar Sonnenaufgangs Bilder zu machen. Ist schon beeindruckend und nur schwer können wir uns lösen.
 
Wir gehen zunächst ins Visitor Information Center (ersetzt das alte Visitor Center). Neu und klar gegliedert ist das neue Info Center auf den Massentourismus hier zugeschnitten. Allerdings haben wir es viel voller in Erinnerung. Vielleicht schon ein kleiner Erfolg für die zu schützende Natur – nicht ganz so viele planlose Touristen. Vieles ist auch nicht mehr mit dem eigenen Wagen zu erreichen (wie auch im Zion NP), daher ist jetzt auch für uns eine Shuttle-Bus Fahrt angesagt. Erst ein Stück mit der “blauen Linie“ (Village Shuttle), dann ca. 1 Stunde laufen und mit der “roten Linie“ bis zu Hermits Rest und zurück. Beim Hopi Point haben wir noch mal einen wunderbaren Rundblick auf den Grand Canyon und sehen tief unten den Colorado fließen. Axel ist sich sicher, Rafts in den Rapids gesehen zu haben. Nee, is klar.
 
Nicht das wir jetzt irgendwie getrödelt hätten, aber es ist fast 11.30h, als wir wieder zurück auf dem Campground sind. Hui, jetzt aber los!
 
Gegen 12.00h geht’s endlich weiter. Doch bevor wir den Grand Canyon National Park endgültig verlassen, geht’s noch zum, bzw. auf den Watchtower. Wo früher Straße war ist jetzt ein riesiger Parkplatz und die Gegend ist kaum wieder zu erkennen. Nur der neue Baumbestand lässt ahnen, wo früher die Straße verlief.
 
Unser heutiges Etappenziel heißt Page am Lake Powell, doch bevor wir dahin fahren, wollen wir noch zum Coal Mine Canyon (angeblich ein Geheimtipp). Der ist wohl so geheim, dass wir ihn nicht finden. Vielleicht sind wir aber auch einfach nur zu blöde und haben keine Lust bei irgendeinem Hillbilly vor der Tür zu stehen. So kehren wir nach ein paar vergeblichen Meilen um und fahren zum Lake Powell. Dort kommen wir, dank unserer navigatorischen Fehlleistung erst um 16.30h an und staunen nicht schlecht, da auch hier sich seit unserem letzten Besuch ziemlich viel verändert hat.
Der Ort ist riesig geworden (inkl. Luxus-Golfplatz); der Campground ist neu angelegt worden und vor allem der Lake Powell – soooo wenig Wasser !!!
 
Wir sind froh, noch einen Platz auf dem “alten“ Campground Loop No. 1, einen Platz mit Seeblick zu bekommen, so ist es uns ein wenig vertrauter. Wir trinken erst mal gemütlich (hatten wir schon länger nicht mehr) Kaffee, bevor wir das Abendprogramm starten.
Um 18.00h ist Sonnenuntergang, um 18.30h totale Finsternis !
Mal wieder duschen wäre auch nicht schlecht, gesagt, getan. Kochen brauchen wir ja nicht, da wir noch Gehacktes Reste vom Vortag haben, gibt’s leckere Encheladas. Und zum Nachtisch Häägen Dash (schreibt man das so? natürlich nicht J
 

19. Tag - 16. Okt. 2004 - Page, Lower Antelope Canyon und Horseshoe Bend

Ist das herrlich. Ausgeschlafen frühstücken wir heute Morgen mit Seeblick in der Sonne. Anschließend geht’s nach Page und zum Antelope Canyon...
 
Da wir bereits vor 8 Jahren den Upper Canyon besucht haben, steht diesmal der Lower Canyon auf dem Programm. Nachdem wir die Gebühr (37$) entrichtet haben, werden wir zu dem völlig unscheinbaren Eingang des Canyons gebracht. Ab hier, dürfen wir uns frei bewegen.
 
Wow, einfach phantastisch! Ganz eng und steil geht’s immer weiter runter. Aus jedem Blickwinkel ergibt sich ein neues Motiv und wir können gar nicht genug bekommen. Dieser Canyon, da sind wir uns mal wieder einig, ist der schönere von Beiden, obwohl man auch den Upper Canyon unbedingt gesehen haben sollte. Nach ca. 2 Stunden rauf und runter sind wir wieder draußen und immer noch völlig begeistert.
Das einzig traurige, was diesem Canyon anhaftet, ist die Gewissheit, dass 12 Touristen im August ’97 bei einer Flash Flood ihr Leben verloren haben.
 
Nur kurz ist unsere Verschnaufpause, bevor wir zurück nach Page fahren, um die restlichen Karten einzuwerfen, etwas einzukaufen und uns telefonisch eine Campsite im Circusland vom Circus-Circus Casino in Las Vegas zu reservieren. Klappt perfekt, so ist unsere letzte Urlaubsnacht bereits jetzt schon gesichert.
 
Da es erst 14.00h ist, beschließen wir zum Horseshoe Bend zu fahren. Über eine Sanddüne geht’s zum Abgrund an den Colorado. Wow, das haben wir so nicht erwartet! Dunkelgrün mäandert der Colorado tief unter uns in einem riesigen Bogen. Das sieht einfach nur toll aus, ist aber nichts für Leute mit Höhenangst.
 
Auf dem Rückweg zum Lake Powell machen wir noch einen kurzen Stopp im “Carl Hayden Visitor Center“ (Glen Canyon Damm), müssen aber feststellen, dass das eher was für Leute ist, die auf Leibesvisitationen stehen J. Wir werden wie am Flughafen kontrolliert und müssen sogar die Uhren ausziehen. Aber egal, einmal drin sehen wir uns auf einer großen räumlichen Darstellung des Colorado Plateaus an, wo wir überall waren und – ganz wichtig – was wir uns unbedingt irgendwann noch ansehen werden!
Die “selfguided Tour“, die wir hier vor 8 Jahren gemacht haben, gibt’s natürlich nicht mehr – alles ganz streng geregelt. Daher sparen wir uns auch weitere Exkursionen und machen uns gegen 16.00h auf den Weg zum Campground. Besser gesagt: zum Lone Rock, etwas oberhalb von Wahweap und direkt am Strand des Lake Powell. Auf dem Weg dorthin verlassen wir Arizona und erreichen wieder Utah, was zur Folge hat, dass wir mal wieder nicht wissen, wie spät es eigentlich ist. Egal, wenn es dunkel ist, ist der Tag zu Ende.
 
Hier darf man direkt am Strand campen. Das ist ja super! Bis ganz unten wagen wir uns aber mit unserem Chalet nicht, das ist mehr was für die 4x4 Fahrzeuge. Aber selbst in der 2. Reihe ist das Campen hier ein Genuss. Man kann den Wasserskiläufern zusehen und in den Hügeln hinter uns befindet sich ein Eldorado für Quad –Fahrer. Schade, hätten wir das geahnt, wären wir bereits gestern hier gewesen und hätten dann vielleicht noch ein Bad im Lake Powell genommen. Für heute ist die Sonne bereits weg und auch wenn der See noch warm scheint... nee, lieber nicht. So lassen wir den Abend gemütlich ausklingen und werden Zeuge von einem der schönsten Sonnenuntergänge dieser Reise. 
 

20. Tag - 17. Okt. 2004 - vom Lake Powel zum Valley of Fire

Obwohl der Himmel nicht ganz wolkenfrei ist, haben wir heut morgen einen herrlichen Blick auf den Lone Rock im Lake Powell. Während der Nacht und auch beim Frühstück können wir irgendwo in der Ferne die Coyoten heulen hören (sehen leider nicht).
 
Wir sind gegen 8.00h startklar und da wir bis ins Valley of Fire einen ziemlichen Streifen vor uns haben, veranlasst uns dies (auch Wetterbedingt), die Coral Pink Sanddunes auszulassen. So sparen wir ca. 2 Stunden. Allerdings legen wir einen kurzen Stopp an der Paria Contact Station, der Schlüsselstelle für “The Wave“, ein. Leider wird die Wanderung dorthin für dieses Mal ein Traum bleiben L, aber wir sind uns sicher: beim nächsten Mal bestimmt.
 
Wir fahren weiter, aber außer dass es bei der Durchfahrt von Fredonia anfängt zu schütten (der 2. Regenguss in diesem Urlaub), passiert nicht wirklich viel.
Ab Hurricane schließt sich für uns der Kreis dieser Reise, denn den Hwy. 15 sind wir vor ca. 3 Wochen in die andere Richtung gefahren.
 
Von Overton kommend fahren wir durchs Valley of Fire bis wir den Campground am Arch Rock erreichen. Nach der langen Fahrt legen wir erst mal eine Lunchpause ein, doch der Campground und die Umgebung hier sind so schön, dass wir nach unserer Stärkung um eine Wanderung nicht herum kommen.
Beehives, Petrified Logs, AtlAtl Rock und zum Schluss der Arch Rock stehen auf dem Programm, so dass wir nach 2 Stunden und den letzten schönen Naturaufnahmen bei Sonnenuntergang zurück am WoMo sind.
 
Morgen früh geht’s zurück nach Las Vegas. Heute Abend gibt’s die Reste, da wir morgen bestimmt irgendwo am Strip zum Buffet greifen werden. Da es ziemlich windig ist und wir keine Lust auf Stinkerei haben, braten wir die Hamburger Platten in der Pfanne im RV. Mit der Folge, dass irgendwann der Rauchmelder anspringt und uns fast die Ohren abfallen J War wohl zu viel des Guten. Dennoch waren die Hamburger: echt lecker!
 
Die Nacht ist ziemlich unruhig, da es hier im Valley of Fire stürmisch ist und wir in der Windschneise stehen. Der RV schaukelt ganz schön und dennoch finden wir den nötigen Schlaf.
 

21. Tag - 18. Okt. 2004 - zurück nach Las Vegas

So richtig ausgeschlafen sind wir nicht (es war ziemlich windig und das Chalet hat ganz schön gewackelt), als wir um 7.00h aus den Federn kommen. Ganz schön wolkig draußen und genau richtig, um in Vegas shoppen zu gehen. Da wir um 8.30h schon startklar sind, entscheiden wir uns, doch nicht über den Hyw.15 zu fahren, so drehen wir hinter dem Parkeingang wieder und fahren über die schönere Strecke am Lake Mead vorbei.
 
Um 10.30h stehen wir dann im Las Vegas Outlet Store. Unser 1. Vorhaben ist direkt erfolgreich – Sportschuhe von Reebok: 3 kaufen, 2 bezahlen J
Zu mehr können wir uns aber nicht aufraffen. Dennoch vergeht die Zeit, inkl. Snackpause ziemlich schnell, so dass wir erst gegen 14.00h wieder draußen sind. Zurück geht’s über den Strip durch Las Vegas. Wir kreisen etwas, da wir im Hard-Rock Café noch ein T’Shirt besorgen wollen und sich dieses in der 2. Reihe befindet (wo war das nur genau?). Aber auch das schaffen wir dann irgendwann und so geht’s dann zum Circusland RV-Park. Vorher noch kurz tanken... nee, kurz gibt’s hier nicht, die wollen alle Cash sehen, oder auf ganz umständliche Weise an unser Geld (wohl schlechte Erfahrungen gemacht), darauf haben wir aber heute keine Lust, daher wir das Tanken auf Morgen verschoben, wenn wir außerhalb der Stadt sind.
 
Um 16.00h sind wir dann auf unserer letzten Campsite. Asphaltplatz... dafür aber direkt am Strip. Das nutzen wir sofort und sehen uns erst mal das Casino CircusCircus an, kaufen ein paar Souvis und ziehen uns ’nen Kaffee.
 
Dann geht’s zurück – Taschen packen. Auf dem Platz treffen wir “Ullimog“ und seine Frau. Gesehen haben wir den Unimog gestern schon im Valley of Fire und jetzt erfahren wir von den Beiden, dass sie sich auf einer 7 monatigen Tour durch die USA/Canada und Mexico befinden. Wow, nicht schlecht und irgendwie direkt eine Wellenlänge. Wir haben viel zu erzählen und Tipps und Tricks werden getauscht und wir sind froh, dankbare Abnehmer für unsere Lebensmittelreste gefunden zu haben. Wir könnten stundenlang quatschen, doch leider haben wir die Zeit im Nacken und noch ist nicht gepackt. Also nehmen wir Abschied und wünschen den Beiden noch einen spannenden Trip.
 
Gegen 20.00h haben wir dann gepackt und geduscht, so dass wir noch mal losziehen, um was zu essen und das letzte Mal “Casinoluft“ zu schnuppern. Das Buffet im CircusCircus ist nicht der Knüller, dennoch völlig O.K. Gegen 21.00h laufen wir noch mal den Strip ab und auf dem Weg zum Trasure Island treffen wir die Langzeitreisenden tatsächlich noch mal. Unser kleiner Plausch dauert ’ne gute Stunde, bevor sich jeder in eine andere Richtung auf den Weg macht. Das die Vorstellung im Trasure Island wahrscheinlich wegen des starken Windes heute ausfällt, haben wir schon von den Beiden erfahren, dennoch laufen wir bis zum Mirage, gucken uns an wie der Vulkan Feuer speit und laufen dann noch mal komplett zurück bis zum Stratosphere Tower. Es ist bereits 0.30h, als wir dort ankommen. Der Tower schließt aber um 1.00h, das ist uns dann doch zu knapp. Außerdem sollten wir so langsam auch ins Bett. Wir müssen morgen schließlich früh raus und haben einen laaaangen Tag vor uns.
 
Also geht’s zurück zum WoMo und gegen 1.30h liegen wir dann zum letzten Mal in unserem Chalet, schnüff L
 

22. Tag - von Las Vegas über Washington nach Frankfurt/Düsseldorf

Um 6.20h klingelt der Wecker. Ja, jetzt kommt, was kommen muss. Wir packen die Schlafsäcke und die letzten Sachen zusammen; essen die letzten Bagles und leeren die Abwassertanks zum letzten Mal.
 
Gegen 7.30h fahren wir dann los. Über den um diese Zeit nicht wirklich belebten Strip geht’s raus aus Las Vegas. Der 1. Versuch, zu Tanken, scheitert mal wieder am Bargeld aber bei der nächsten Tanke klappt’s dann endlich wieder mit Karte. Allerdings auch nur in Etappen, denn die drehen den Hahn bei $60,- zu. So ganz erschließt sich uns diese Logik nicht, denn man kann anschließend mit der gleichen Karte den Vorgang wiederholen um den Wagen voll zutanken.
 
Um 8.30h schlagen wir bei ElMonte auf und die Rückgabe unseres Chalets verläuft einwandfrei. Zu lachen haben wir auch, als wir auf den defekten CO²Melder hinweisen und im gleichen Atemzug bestätigen, dass auch der Rauchmelder funktioniert J “Wer war’s, wer hat gekocht?“
Der letzte Papierkram ist schnell erledigt, und man versichert uns, wenn wir nächstes Jahr wieder kommen, wird vorsorglich der Rauchmelder entfernt J
 
Wir verabschieden uns und werden vom Shuttle-Service zum Airport gebracht. Der Check-in geht ganz schnell und so haben wir noch ca. 2 Stunden bis zum Abflug Zeit. Die vergeht aber ziemlich schnell. Wir kaufen noch was zu lesen, essen einen dicken fetten “Cinamonball“ mit Vanillesoße und sitzen pünktlich zum Abflug in unserer Ted Maschine nach Washington Dulles. Der Flug dorthin verläuft ziemlich unspektakulär. Zwar mit ein paar holprigen Einlagen, dafür aber auch ohne Sicht, denn eine Schlechtwetterfront ist von Kalifornien über die ganze USA hinweg gezogen.
 
Die Zwischenlandung bei strömendem Regen in Washington ist recht kurzweilig, denn die Anschlussmaschine nach Frankfurt steht schon bereit, also nehmen wir unsere Beine in die Hand, rufen noch mal kurz zu Hause durch, dass wir pünktlich sein werden und schon sitzen wir wieder im Flieger.
 
Gute 7 Stunden, eine Mahlzeit und diverse Filme später, schlagen wir in Frankfurt auf. Sogar unser Gepäck hat den eiligen Umstieg geschafft, so dass wir die Sachen jetzt in Empfang nehmen können, bevor wir selber in Empfang genommen werden. Die knapp 2 Stunden mit dem Auto nach Hause vergehen auch “wie im Flug“ und so stehen wir um 14.00h tatsächlich wieder in unseren 4 Wänden.
 
Wir können noch gar nicht realisieren, wieder zu Hause zu sein...

Schlusswort und Fazit zur Reise

Nach gut 3 Wochen durch den Südwesten der USA können wir sagen:

egal wie oft wir die USA besuchen, die Faszination für dieses Land wird ewig anhalten...

Die Landschaft ist einfach nur atemberaubend schön. Die Menschen und deren Gewohnheiten muss man allerdings zu nehmen wissen, oder aber einfach ausblenden, denn wie wir so oft in diesem Urlaub gesagt haben:

Traumhaft schön!!! NUR: da möchte ich tot nicht über’m Zaun hängen !!! J J J

Und wir sind uns sicher, in spätestens acht Jahren werden wir wieder kommen.

 

 

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