Clax on Tour
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Südwesten 2004 - Nevada, Utah & Co.

10. Tag - 7. Okt. 2004 - Canyonlands - Needles District

Was soll man zu so einem perfekten Tag sagen: einmalig !!!
 
Als gegen 7h der Wecker klingelt, ist keine Wolke am Himmel zu sehen. Das scheint ja ein prima Tag zu werden. Nach dem Frühstück laufen wir an den kleinen Zulauf von Ken’s Lake, bevor wir gegen 8.30h aufbrechen.
Für die gut 70 Meilen in den Needles District des Canyonland National Parks brauchen wir knapp 2 Stunden, da selbst der Parkeingang sich 35 Meilen abseits des Hyw. 191 befindet. Hier ist auch wieder “Open Range“ angesagt. Also aufgepasst, die Rinder stehen auf der Straße, oder liegen tot am Rand L Im Visitor Center decken wir uns noch mit dem nötigen Kartenmaterial ein und suchen uns dann eine Campsite auf dem Squaw Flat Campground. Bei nur 26 Plätzen keine leichte Sache (hat was von Staffellauf). Dennoch haben wir Riesenglück und bekommen einen wunderschönen Platz. Den Tipp unserer Vorgänger nehmen wir gerne an. Hier bleiben wir 2 Tage !!!
Da uns das Risiko, in den Bergen Frostbeulen zu bekommen, viel zu groß ist, lassen wir die geplante Extratour aus und so genießen die Canyonlands dafür umso intensiver.
 
Das gibt uns den nötigen Spielraum, für heute einen Gang runter zu schalten und erst gegen 13.00h loszuwandern. Eine gut 4 Stündige Wanderung liegt vor uns. Erst durch den Big Spring Canyon, dann total spektakulär über Slickrocks auf die andere Seite. Wow, nichts für schwache Nerven, dafür werden wir mit einem sagenhaften Ausblick belohnt! Man kann bis zum Grand View Overlook gucken, wo wir vor drei Tagen gestanden haben. Genial!
Zurück geht’s dann durch den Squaw Flat Canyon; anderer Canyon, gleiche Vegetation. Einfach super!
 
Dennoch sind wir ziemlich geplättet, als wir gegen 17.00h zurück sind. Wir gönnen uns erst mal bei herrlichem Ausblick einen Kaffee und einen Schoko-Muffin (schmeckt irgendwie nach Weihnachten).
 
Dann folgt die letzte Etappe des Tages... Irgendwas muss man doch mit dem superfetten Rindviech anstellen können, denn zum Grillen hat’s nicht gereicht, jedenfalls war‘s nicht unser Geschmack.
UND: der Arches noch nicht überdrüssig, machen wir daraus: “Goul-Arch“
Mit viel Ziebeln, Paprika und allem was dran muss, schmeckt‘s einfach perfekt !
 
Vor dem üblichen Abendprogramm genießen wir die super Aussicht – unbeschreiblich schön !!!
 
Gegen 1.30h in der Nacht werden wir wach, weil wir Coyoten heulen hören. Passender könnt's micht sein
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