Clax on Tour
Clax on Tour

Südwesten 2004 - Nevada, Utah & Co.

19. Tag - 16. Okt. 2004 - Page, Lower Antelope Canyon und Horseshoe Bend

Ist das herrlich. Ausgeschlafen frühstücken wir heute Morgen mit Seeblick in der Sonne. Anschließend geht’s nach Page und zum Antelope Canyon...
 
Da wir bereits vor 8 Jahren den Upper Canyon besucht haben, steht diesmal der Lower Canyon auf dem Programm. Nachdem wir die Gebühr (37$) entrichtet haben, werden wir zu dem völlig unscheinbaren Eingang des Canyons gebracht. Ab hier, dürfen wir uns frei bewegen.
 
Wow, einfach phantastisch! Ganz eng und steil geht’s immer weiter runter. Aus jedem Blickwinkel ergibt sich ein neues Motiv und wir können gar nicht genug bekommen. Dieser Canyon, da sind wir uns mal wieder einig, ist der schönere von Beiden, obwohl man auch den Upper Canyon unbedingt gesehen haben sollte. Nach ca. 2 Stunden rauf und runter sind wir wieder draußen und immer noch völlig begeistert.
Das einzig traurige, was diesem Canyon anhaftet, ist die Gewissheit, dass 12 Touristen im August ’97 bei einer Flash Flood ihr Leben verloren haben.
 
Nur kurz ist unsere Verschnaufpause, bevor wir zurück nach Page fahren, um die restlichen Karten einzuwerfen, etwas einzukaufen und uns telefonisch eine Campsite im Circusland vom Circus-Circus Casino in Las Vegas zu reservieren. Klappt perfekt, so ist unsere letzte Urlaubsnacht bereits jetzt schon gesichert.
 
Da es erst 14.00h ist, beschließen wir zum Horseshoe Bend zu fahren. Über eine Sanddüne geht’s zum Abgrund an den Colorado. Wow, das haben wir so nicht erwartet! Dunkelgrün mäandert der Colorado tief unter uns in einem riesigen Bogen. Das sieht einfach nur toll aus, ist aber nichts für Leute mit Höhenangst.
 
Auf dem Rückweg zum Lake Powell machen wir noch einen kurzen Stopp im “Carl Hayden Visitor Center“ (Glen Canyon Damm), müssen aber feststellen, dass das eher was für Leute ist, die auf Leibesvisitationen stehen J. Wir werden wie am Flughafen kontrolliert und müssen sogar die Uhren ausziehen. Aber egal, einmal drin sehen wir uns auf einer großen räumlichen Darstellung des Colorado Plateaus an, wo wir überall waren und – ganz wichtig – was wir uns unbedingt irgendwann noch ansehen werden!
Die “selfguided Tour“, die wir hier vor 8 Jahren gemacht haben, gibt’s natürlich nicht mehr – alles ganz streng geregelt. Daher sparen wir uns auch weitere Exkursionen und machen uns gegen 16.00h auf den Weg zum Campground. Besser gesagt: zum Lone Rock, etwas oberhalb von Wahweap und direkt am Strand des Lake Powell. Auf dem Weg dorthin verlassen wir Arizona und erreichen wieder Utah, was zur Folge hat, dass wir mal wieder nicht wissen, wie spät es eigentlich ist. Egal, wenn es dunkel ist, ist der Tag zu Ende.
 
Hier darf man direkt am Strand campen. Das ist ja super! Bis ganz unten wagen wir uns aber mit unserem Chalet nicht, das ist mehr was für die 4x4 Fahrzeuge. Aber selbst in der 2. Reihe ist das Campen hier ein Genuss. Man kann den Wasserskiläufern zusehen und in den Hügeln hinter uns befindet sich ein Eldorado für Quad –Fahrer. Schade, hätten wir das geahnt, wären wir bereits gestern hier gewesen und hätten dann vielleicht noch ein Bad im Lake Powell genommen. Für heute ist die Sonne bereits weg und auch wenn der See noch warm scheint... nee, lieber nicht. So lassen wir den Abend gemütlich ausklingen und werden Zeuge von einem der schönsten Sonnenuntergänge dieser Reise. 
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