Clax on Tour
Clax on Tour

Südwesten 2004 - Nevada, Utah & Co.

18. Tag - 15. Okt. 2004 - vom Grand Canyon zum Lake Powell

Wieder Erwarten war die Nacht gar nicht so kalt. Am Bryce Canyon war‘s mit seinem Frost um einiges kälter. Der RV bleibt stehen und wir laufen zu Fuß zum Rim, um dort ein paar Sonnenaufgangs Bilder zu machen. Ist schon beeindruckend und nur schwer können wir uns lösen.
 
Wir gehen zunächst ins Visitor Information Center (ersetzt das alte Visitor Center). Neu und klar gegliedert ist das neue Info Center auf den Massentourismus hier zugeschnitten. Allerdings haben wir es viel voller in Erinnerung. Vielleicht schon ein kleiner Erfolg für die zu schützende Natur – nicht ganz so viele planlose Touristen. Vieles ist auch nicht mehr mit dem eigenen Wagen zu erreichen (wie auch im Zion NP), daher ist jetzt auch für uns eine Shuttle-Bus Fahrt angesagt. Erst ein Stück mit der “blauen Linie“ (Village Shuttle), dann ca. 1 Stunde laufen und mit der “roten Linie“ bis zu Hermits Rest und zurück. Beim Hopi Point haben wir noch mal einen wunderbaren Rundblick auf den Grand Canyon und sehen tief unten den Colorado fließen. Axel ist sich sicher, Rafts in den Rapids gesehen zu haben. Nee, is klar.
 
Nicht das wir jetzt irgendwie getrödelt hätten, aber es ist fast 11.30h, als wir wieder zurück auf dem Campground sind. Hui, jetzt aber los!
 
Gegen 12.00h geht’s endlich weiter. Doch bevor wir den Grand Canyon National Park endgültig verlassen, geht’s noch zum, bzw. auf den Watchtower. Wo früher Straße war ist jetzt ein riesiger Parkplatz und die Gegend ist kaum wieder zu erkennen. Nur der neue Baumbestand lässt ahnen, wo früher die Straße verlief.
 
Unser heutiges Etappenziel heißt Page am Lake Powell, doch bevor wir dahin fahren, wollen wir noch zum Coal Mine Canyon (angeblich ein Geheimtipp). Der ist wohl so geheim, dass wir ihn nicht finden. Vielleicht sind wir aber auch einfach nur zu blöde und haben keine Lust bei irgendeinem Hillbilly vor der Tür zu stehen. So kehren wir nach ein paar vergeblichen Meilen um und fahren zum Lake Powell. Dort kommen wir, dank unserer navigatorischen Fehlleistung erst um 16.30h an und staunen nicht schlecht, da auch hier sich seit unserem letzten Besuch ziemlich viel verändert hat.
Der Ort ist riesig geworden (inkl. Luxus-Golfplatz); der Campground ist neu angelegt worden und vor allem der Lake Powell – soooo wenig Wasser !!!
 
Wir sind froh, noch einen Platz auf dem “alten“ Campground Loop No. 1, einen Platz mit Seeblick zu bekommen, so ist es uns ein wenig vertrauter. Wir trinken erst mal gemütlich (hatten wir schon länger nicht mehr) Kaffee, bevor wir das Abendprogramm starten.
Um 18.00h ist Sonnenuntergang, um 18.30h totale Finsternis !
Mal wieder duschen wäre auch nicht schlecht, gesagt, getan. Kochen brauchen wir ja nicht, da wir noch Gehacktes Reste vom Vortag haben, gibt’s leckere Encheladas. Und zum Nachtisch Häägen Dash (schreibt man das so? natürlich nicht J
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