Clax on Tour
Clax on Tour

Südwesten 2004 - Nevada, Utah & Co.

17. Tag - 14. Okt. 2004 - von Sedona zum Crand Canyon

Im Gegensatz zu den letzten beiden Nächten in Tucson, war diese ziemlich schattig, brrr. Wie gewohnt, klingelt gegen 6.30h der Wecker und wir sind auch bereits um 8.00h auf den Rädern.
 
Bevor wir Richtung Grand Canyon fahren, wollen wir noch am Oak Creek wandern und zwar den West Folk Canyon. Ein netter Fußmarsch von 3 Stunden, aber leider müssen wir auf dem gleichen Weg zurück und im Gegensatz zum Hinweg ist ab ca. 10.00h eine ganze Menge los.
Auf dem Hinweg waren wir, bis auf zwei Fotografen, die einzigen und haben es tatsächlich geschafft, einem von ihnen die Langzeitbelichtung zu versauen JL
Mit etwas Verspätung kommen wir erst um 11.15h los, fahren aber noch kurz zum Oak Creek Canyon Overlook – Touri Hochburg und für uns die letzte Prüfung vor dem Touri Andrang im Grand Canyon.
Da wir befürchten, ohne Heizung den nächsten Morgen am Grand Canyon nicht durchzustehen, lassen wir in Flagstaff noch unseren Gastank auffüllen.
 
Unserem heutigen Ziel nicht wirklich näher kommend, machen wir noch einen 34 Meilen Umweg in das Sunset Crater Volcano National Monument.
Völliger Themenwechsel !!! Statt roter Steine – schwarze Asche, der Hammer. Hier sieht’s aus, als wenn vor 10 Jahren der letzte Volcano ausgebrochen wäre – 1180 ist das tatsächliche Datum. Wir klettern auf den Rand des Lennox Crater, machen eine “Selfguided“ Tour über Lavastrom und stecken sogar noch einen kleinen Lavastein ein.
 
Auf der Weiterfahrt gucken wir uns zum Ende des Loops noch im Wupatki NM ein paar Ruinen an, bevor es dann endlich Richtung Grand Canyon geht.
 
Das könnte jetzt knapp werden, mit dem Sonnenuntergang... Passt schon. Aber Parken ist hier ziemlich heikel. Hier hat sich seit unserem letzten Besuch ziemlich viel verändert. Angefangen am Little Colorado River Outlook, wo Axel erst mal an der Straße vorbeigefahren ist, denn damals ging die Straße direkt daran vorbei - heute gibt’s eine Umgehung. Ähnlich der Parkeingang und der Watchtower. Früher ging das eine nicht ohne das andere. Heute ist die Kurve entschärft und nur wer extra abbiegt, kommt zum Watchtower (machen wir morgen).
 
Wir fahren zwei, drei Viewpoints ab und versuchen am Mather Viewpoint zu parken (die einzige Parkmöglichkeit – sonst nur noch mit Shuttle-Service). Pech ! Keine RV’s. Axel stört’s nicht wirklich und parkt ein paar Meter weiter direkt an der Straße.
Schnell, schnell, sonst ist die Sonne gleich weg ! Und das schaffen wir gerade noch so.
 
Anschließend fahren wir zum Mather Campground und lassen uns einen Platz für die Nacht zuweisen. Der Platz ist hier riesig und so ist das kein Problem.
Auch wenn es, wie immer, um 18.20h bereits dunkel ist, hält uns das nicht davon ab, noch mal zur Market Plaza zu laufen um endlich die geschriebenen Karten (1 Woche alt) einzuwerfen.
Wieder zurück, kochen wir noch (es gibt ne Gehacktespfanne) und stellen den Wecker zeitig für morgen früh – 6.38h ist Sonnenaufgang, d.h. Fotozeit...
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