Clax on Tour
Clax on Tour

Südwesten 2004 - Nevada, Utah & Co.

4. Tag - 1. Okt. 2004 - Zion National Park

3x, sage und schreibe 3x ist der blöde CO² Melder angegangen !!!
Um 0.30h, um 3h und um 5h – keine Frage, das Ding muss weg !!!
Und das ist Axels 1. Aufgabe für heute, als um 5.30h der Wecker klingelt.
 
Wir frühstücken, machen unseren Rucksack fertig und gehen um 6.40h los. Es ist noch stockdunkel und der Mond steht auch noch am Himmel, als wir um 6.45h den Shuttle Bus besteigen. Nur zu sechst sitzen wir im Bus und da keiner zusteigt, sind wir (mit einer Ausnahme) die Einzigen, die so früh zum Angels Landing aufbrechen.
 
Das tun wir dann auch um kurz nach 7h. Wow, es wird schnell hell und der Weg nach oben ist zwar anstrengend, doch die Sicht ist einfach atemberaubend schön. Selbst das letzte, so gefürchtete Stück, entlang der Halteketten überwinden wir problemlos. Hui, ganz schön tief geht’s hier runter.
Um 8.40h haben wir es geschafft !!! Belohnt werden wir mit einer super schönen Aussicht ins Tal und in Richtung “Narrows“. Kaum zu toppen!
Nachdem der einzige Mitwanderer (er war etwas schneller) den Rückweg angetreten ist, sitzen wir eine ganze Weile alleine hier oben und genießen die Stille und den Ausblick.
Unterhalten werden wir von einigen ziemlich frechen Chipmunks, die sich nicht davon abhalten lassen, vorzugsweise auf dem armen Axel rum zu klettern, der krampfhaft seinen Müsliriegel zu verteidigen versucht...
 
Es ist 9.15h als wir uns an den Abstieg wagen. Der ist fast noch besser als der Aufstieg. Man kann noch besser sehen, wie steil es abwärts geht. Da man aber nicht so aus der Puste kommt, relativiert sich das Ganze wieder. Jetzt kommen uns auch so langsam die ersten Wanderer entgegen – Langschläfer. Aber wir sind auch erstaunt, wie viele gar nicht erst den letzten Aufstieg wagen, bzw. auf halben Weg wieder umkehren, gepackt von Höhenangst. Wir sind schon ein bisschen stolz auf uns und beantworten auf dem restlichen Abstieg die Frage, ob wir oben waren mit: “Yes, of course“ 
 
Es ist 10.45h, als wir die Picknick-Area an “the Grotto“ erreichen. Zeit um das geschmierte Sandwich zu vertilgen. Wir machen ein bisschen Pause, bevor wir den Shuttle-Bus nach oben, zum Temple of Sinewava nehmen.
Der Riverside-Walk kommt uns länger vor, als wir ihn in Erinnerung haben, aber nach dem was wir heute schon hatten, ein Kinderspiel. Wir laufen bis zum Eingang in die Narrows, doch da wir von vorn herein nicht die Absicht hatten, die Tour durch den kalten Virgin River zu machen, kehren wir nach ein paar Bildern wieder um, besteigen den Bus und lassen uns an jeder Haltestelle absetzen, die kommt. Raus aus dem Bus, Bilder gemacht, Kletterer bewundert und rein in den nächsten Bus.
Wir schauen uns den “Weeping Rock“ mit seinen Wasserschleiern an und überlegen, noch eine Tour in den Hidden Canyon zu machen. Der Trail ist aber gesperrt, was wir nicht wirklich schade finden, denn wir haben schon etwas lahme Beine. Das letzte Stück zu unserem Campground laufen wir über den “Par’us“ Trail entlang des Virgin River.
 
Wir freuen uns sehr, als wir vor unserem “Chalet“ stehen. Jetzt erst mal ein Kaffee (und Muffins natürlich). Das haben wir uns verdient. Danach ömmeln wir noch was rum, bevor wir etwas später noch mal ins Visitor-Center gehen. Wir können uns aber nicht mehr aufraffen, den Watchman Trail zu begehen, daher gehen wir zurück, duschen erst mal in unserem WoMo und gegen 18.30h gibt’s was zu essen - leckere Sandwiches mit Ei & Co.
 
Wir sind so platt, dass wir gegen 21h beschließen, unser Bett zu testen. Wir waren ja schließlich schon um 5.30h auf den Beinen. Uaahhhrg.
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