Clax on Tour
Clax on Tour

Kalifornien und der Südwesten 2012

19. Juni 2012 - vom Monument Valley an den Lake Powell

Wir werden wach, weil von irgendwo ein Piepen kommt. Hmm, bestimmt die Nachbarn, vielleicht... nein, wir selber J Haben wir doch gestern das Orakel (unser GPS) nicht mit ins Bett genommen, so liegt es jetzt irgendwo und weckt uns. Axel muss erst mal suchen, findet es dann aber und alles ist gut.

Wir stehen gegen 6.30h auf und frühstücken draußen. Leider ist es ziemlich diesig (wg. des extremen Windes), so dass wir keine Fernsicht haben. Daher verzichten wir auch bei der Abfahrt aus Gouldings auf Scherenschnitte vom Monument Valley. Die gut zwei Stunden Fahrt nach Page verläuft ziemlich ereignislos. Dort angekommen, kaufen wir erst noch mal ein paar Lebensmittel und kümmern uns ums leidige Thema Telefon. Warum wir mit Axels Handy nicht mehr telefonieren können, ist uns ein Rätsel. Wir müssen daher jetzt auf Plan B umsteigen und uns eine Telefonkarte besorgen. Axel spricht dabei ein Paar an, dass, wie sich herausstellt, aus Meerbusch kommt. Die beiden bereisen bereits seit 20 Jahren die USA und es vergehen ganz schnell zwei Stunden, in denen wir uns unterhalten, als würden wir uns ewig kennen J.

Es ist bereits 11.00h, als wir zum Walmart fahren, um dort eine Telefonkarte zu besorgen, aber wie so oft, die totale Fehlplanung (nee, die verkaufen wir hier nicht mehr). Wir werden an die gegenüberliegende Shell Tankstelle verwiesen und da werden wir auch fündig. Jetzt kommt für uns aber das eigentliche Problem, wie telefonieren? Wir checken das USA System einfach nicht und staunen nur, als die Lady aus der Tankstelle, um deren Hilfe wir gebeten haben, wie wild auf den Tasten rumhämmert (die wissen selber nicht genau, wie das funktioniert). Endlich, nach einer Woche hab ich meine Mutter an der Strippe und so bin ich am Ende des Gespräches ein wenig beruhigter und so können wir den restlichen Tag angehen.

Wir fahren zum Lake Powell runter, halten kurz am Damm und machen ein paar Bilder. Dann aber fahren wir an Wahweap vorbei bis nach Lone Rock, hier wollen wir eigentlich den Rest des Tages ganz entspannt verbringen. Unentspannt ist allerdings bereits die Zufahrt zum Strand, fahren wir uns doch glatt mit dem Trümmer fest. Wir können es kaum glauben, das ist uns selbst in Afrika noch nicht passiert, allerdings beim ersten OZ Urlaub mit dem großen Camper auch schon mal. Kopf in den Sand stecken nützt jetzt nichts, da steckt der Wagen ja schon drin. Wir graben ein bisschen, klemmen ein Holzstück unter eines der Hinterräder und ... es klappt, wir sind wieder raus und können runter an den Strand, aber gaaaanz vorsichtig. Richtig toll ist es aber nicht, da es total windig ist und der feine Sand in allen Ritzen verschwindet. Wir gehen kurz baden, haben aber auf die Panade so gar keine Lust und fahren anschließend wieder zurück nach Wahweap.

Dort angekommen, gibt’s erst mal nen Kaffee, danach gehen wir hier auch noch mal ins Wasser, bevor wir gegen 18.00h im RV Park einchecken. Wir gönnen uns mal Full-hook-up, wechseln aber noch mal die Campsite, da die erste direkt am müffelnden Müll liegt und dass wollen wir uns bei sportlichen $48,- dann doch nicht geben. Wir richten uns häuslich ein und duschen uns erst mal ausgiebig den feinen Sand ab (so richtig will der aber nicht verschwinden). Anschließend machen wir noch mal Feuer (puhh, bei der Hitze) und grillen ein leckeres Stück Fleisch.

Haben wir zwar nicht wirklich viel gemacht heute, so war der Tag doch aufreibend. Wir sind froh, zu Hause angerufen zu haben und nicht immer noch im Sand zu stecken. So geht’s gegen 22.30h in die Laken.

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