Clax on Tour
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Kalifornien und der Südwesten 2012

​​Prolog oder: Kalifornien musste mal wieder auf den Reiseplan

Eigentlich stand nach unserer letzten Reise in die USA schon fest, dass wir in spätestens 8 Jahren wiederkommen werden. Hat es ja zwischen dem 1. und 2. Besuch in diesem Land auch 8 Jahre gedauert.

 

Für Kalifornien galt dies allerdings nicht, da waren bereits 16 Jahre vergangen und so stand ziemlich schnell fest, dass San Francisco und der Yosemite NP unbedingt auf die Reiseroute gehören.

 

Da die ersten beiden Touren im Herbst (Sept./Okt.) stattfanden, entschlossen wir uns diesmal im Frühsommer zu fahren. Nicht zu früh, denn dann kann u.U. der Tioga Pass im Yosemite noch nicht schneefrei sein, aber auch nicht zu spät, denn dann ist es in den Canyonlands viel zu warm. Soviel zum Plan.

 

Flug (BA) und Camper (Roadbear) waren schnell gebucht und an dem Rest der Reise wurde immer wieder gefeilt. Die wichtigste, wenn auch schwierigste Hürde, war die Buchung im Yosemite NP. Da muss man Tag genau am Rechner sitzen und zur richtigen Zeit die Enter-Taste drücken. Hört sich schlimm an, ist es auch. Aber wo ein Wille, da auch ein Weg.

 

Und so ging es, nach einem halben Jahr Vorbereitung und Wartezeit am 30. Mai 2012 endlich los.

1. Juni 2012 - Anreise nach San Francisco

Pünktlich heben wir Richtung London ab und können uns eine gute Stunde später bereits an Big Ben, Golden Eye und Tower Bridge erfreuen. Fliegen wir doch tatsächlich so nach dran vorbei, dass man fast danach greifen kann. In London haben wir zwar fast 3 Stunden Zeit, bis zum Weiterflug, die vergehen aber ziemlich schnell, so dass wir auch hier wieder pünktlich vom Boden kommen. Dank Tagflug kommt keiner von uns so richtig zum Schlafen, das wäre bei der Filmauswahl aber auch fast sträflich. Allerdings machen spätestens nach dem 3. Blockbuster die Augen schlapp, so dass der 4 Film nicht mehr geht, bevor wir nach knapp 10 Stunden unter uns San Francisco sehen.

Leider nicht wirklich, denn a) liegt die Stadt im typischen Dunst und b) fliegen wir über den anderen Flügel, so dass wir außer Küste nicht viel zu sehen bekommen.

Planmäßig setzen wir um 16.45h auf. Bis wir aber am Gate sind, den Flieger verlassen haben, immigriert haben und unser Gepäck in Empfang genommen haben, ist es nach 18.00h – wow, da sag noch mal einer, die Einreise ins südliche Afrika wäre zeitraubend...

Wir besteigen einen Down-Town Shutte (für 18$pP) und lassen uns ins Hotel bringen. Dort kommen wir gegen 18.45h an. Eingecheckt ist schnell, so dass wir uns noch ein wenig die Füße vertreten können. Wir laufen, da nicht weit, bis zum Union Square. Wow, nicht schlecht, ganz schön viel los an einem Freitagabend. Wir laufen ein paar Straßen auf und ab und landen dann bei Ted’s. Hier gönnen wir uns einen Burger, bevor wir zurück ins Hotel gehen. Wir trödeln noch ein bisschen, melden uns gegen 22.30h zu Hause und fallen dann auch schon in die Federn. Begleitet wird unser Schlummer von den unzähligen, völlig verstrahlten Junkies, die hier auf den Straßen allgegenwärtig sind. So schlimm hatten wir das gar nicht in Erinnerung. Da unser Hotel aber im "Grenzbereich" liegt, müssen wir uns damit arrangieren. Im Laufe der Nacht wird es aber ruhig, so dass wir, bis auf ein paar Jetlag Phasen, doch zur Ruhe kommen (wäre die Matratze nur nicht so durchgelegen L

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