Clax on Tour
Clax on Tour

Australien 2007 - der Südosten, das Red Center und Perth

7. Tag - 8. Nov. 2007 - Wilson Promontory National Park

Die erste Nacht ohne Regen – hurra J Wer aber jetzt denkt, ohne Störung, der täuscht.

Mitten in der Nacht werden wir durch ein Geräusch wach, das wir so nicht einordnen können: lautes Schaben an unserem Camper! Als der dann auch noch anfängt zu wackeln, finden wir’s erst ein bisschen unheimlich, fangen dann aber an zu lachen – ein Wombat!! und was für einer J Schubbert der sich doch glatt an unserem Camper, dass die Wände wackeln, trottet danach von dannen (im Taschenlampenlicht erspäht) und sieht sich dann noch ganz frech um, Hammer! Wir freuen uns, denn er ist der erste, der nicht tot am Straßenrand liegt. So können wir auch beruhigt wieder schlafen.

Gegen 7.30h stehen wir auf, duschen ausgiebig und sitzen (wir können’s kaum glauben) draußen und frühstücken. Ist zwar ein bisschen windig, aber wer wird denn da klagen.

Gegen 10.00h machen wir uns auf, zu unserer Tageswanderung. Zuerst geht’s aber ins Visitor Center, einchecken, da wir das gestern Abend nicht mehr geschafft haben. Müssen aber noch mal zurück zum Wagen, um das “Pickerl“ ans Fenster zu bringen und laufen dann los.

Erst geht’s zum Lilly Pilly Gully Walk, der dauert lt. NP-Angabe ca. 2-3 Stunden. Wir aber laufen die 5,4 Kilometer in ca. 1 1/2 Stunden. Dass der Anstieg allerdings so steil ist, hätten wir nicht gedacht. Einfach der Hammer sind die vielen Vögel auf dem Weg. Wir sehen zum ersten Mal in diesem Urlaub schwarze Kakadus, die durch die Baumkronen kaspern J Auch Rosellas sind heute in der Überzahl; von den Wombats kann man auf dem Wanderweg zu dieser Zeit allerdings nur die “Droppings“ sehen (genug ist davon vorhanden). Anschließend geht’s zum Squeaky Beach.

Über den Tidal River Lookout, dauert der Weg dorthin eine gute Stunde, so dass wir gegen 14.00h im quietschenden Sand stehen. Mann ist das toll hier, weißer Sand und der Beach ist rechts und links von riesigen Granitsteinen gesäumt. Traumhaft ! Entsprechend viele Bilder machen wir, bevor wir gegen 15.30h wieder zum Campground zurück laufen.

Kurz vor Erreichen von Tidal River sehen wir doch tatsächlich einen Wombat, der gemütlich mit ein paar Möwen im Gras sitzt. Ja, hier scheint es sie ja tatsächlich zu geben, echt knuffige Biester. Nach einem “Anleger“, gibt’s wenig später auch einen Kaffee. Dann gönnen wir uns noch ein wenig Ruhe, bevor es zum Essen an die BBQ Stelle auf dem Campground geht. Nicht wirklich stark frequentiert (liegt wahrscheinlich an der frühen Zeit), brutzeln wir unsere Würstchen, die Tomaten und bräunen die zuvor gekochten Kartoffeln.

Nach dem Essen räumen wir schnell zusammen und fahren zur Whiskey Bay - zum Sonnenuntergang, toll !!! Unzählig viele Bilder werden geschossen, bis die Kugel hinter der Insel verschwindet – wir sind beeindruckt.

Was für ein Tag ! kein Regen, Sonne, den ersten lebenden Wombat, lecker BBQ und dann noch so ein Sonnenuntergang – das muss Urlaub sein.

Auf dem Weg, zurück zum Campground läuft uns doch tatsächlich noch ein Wombat vor die Linse, bzw. quer über die Straße, aber wer meint, der würde sich beeilen, Fehlanzeige. Die Viecher haben so ein Gemüt, wenn die von A nach B wollen, trampeln die alles nieder (nur nicht vom Weg abkommen), das nenn ich stur.

Wir suchen uns für die zweite Nacht in Tidal River eine neue Campsite, denn die alte haben wir vorhin für ein älteres Paar geräumt, die verzweifelt auf der Suche nach einem geraden Stellplatz waren und da wir ja sowieso Morgen abhauen, haben wir unseren Platz zur Verfügung gestellt.

Jetzt sitzen wir, bei einem Gläschen Roten, gemütlich draußen. Mal sehen was in dieser Nacht passiert. Zuerst laufen wir aber noch mal über den Campground und staunen nicht schlecht. Mann, hier unten wimmelt es von Wombats, das ist ja kaum zu glauben. Die lassen sich auch durch Blitzlichtgewitter nicht abschrecken. So machen wir noch einen Haufen Bilder, bevor wir ins Bett gehen.

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