Clax on Tour
Clax on Tour

Australien 2007 - der Südosten, das Red Center und Perth

6. Tag - 7. Nov. 2007 - von Cape Conrand in den Wilson Promontory NP

Och nööö, es hat doch tatsächlich gegen Morgen wieder angefangen zu regnen. Dabei war es gestern Abend doch Sternenklar L

Und… leider hat all die Abdichterei nichts genützt, es hat trotzdem irgendwo reingetröpfelt. Zum Glück nicht all zu doll. Mensch jetzt hilft langsam nur noch besseres Wetter.

Draußen frühstücken ist uns auch nicht vergönnt, es nieselt immer noch, als wir gegen 7.30h aufstehen. Wir kommen erst gegen 9.20h los und fahren in Richtung Lake Entrance.

Dort angekommen laufen wir über die Fußbrücke über das Inlet auf die andere Seite, bzw. zum Strand. Eine ausgiebige Wanderung kneifen wir uns heute, da wir überlegt haben, in den Tarra Bulga National Park zu fahren. Das machen wir auch, dauert aber seine Zeit.

Zuerst machen wir noch in Traralgon Halt, um uns Karten für den NP zu besorgen.

Hier erfahren wir, dass der hiesige Tagebau von einem Lookout zu bestaunen ist. Wow, nicht schlecht, ca. 87% der Energie für Victoria wird hier gewonnen. Die riesigen Abraumbagger sind gut zu erkennen, leider könnte das Wetter ein bisschen besser sein, denn es regnet immer noch.

Aber O.K., wir fahren ja weiter in den Tarra Bulga NP, im Regen-, bzw. Farnwald gelegen, spielt das bisschen Feuchtigkeit von oben keine Rolle.

Gegen 15.00h sind wir im Visitor Center, welches zu dieser Jahreszeit aber nur an den Wochenenden besetzt ist. Wir laufen zu der Suspension Bridge und anschließend über den “FernGully“ Walk zurück zum Wagen. Dauert nur eine Stunde, lohnt sich aber. Lohnend ist auch die An- und Abreise hierher. Es geht gut rauf und ziemlich viele Serpentinen und enge Stellen machen die Fahrt zu einem kleinen Abenteuer. Wir verlassen den Ort gegen 16.00h und stellen fest, dass die Sonne wieder zum Vorschein kommt, prima.

Gegen 17.15h sind wir bereits in Foster, kaufen noch ein wenig für die nächsten beiden Tage ein (in Tidal River gibt’s ja nichts) und fahren dann die letzten 60 Kilometer in den National Park rein. Superschön, die Sonne scheint und wir sind begeistert. Das bisschen, was wir jetzt sehen können, erinnert uns sehr stark an Magnetic Island, nur viel gewaltiger.

Wir laufen noch ein paar Schritte über den Strand von Norman Bay und erkunden dann noch den riesigen Campground – ca. 470 Stellplätze, Cabins, Lodges und noch viel mehr. Wir können uns gar nicht vorstellen, wie es hier zu Hauptsaison zugeht.

Da es bereits 20.15h ist entschließen wir uns zu einem leckeren Sandwich (Avocado gibt’s auch wieder). Es wird leider ein bisschen ungemütlich, so dass wir uns nach dem Essen schleunigst in den Camper verziehen. Die üblichen Abendtätigkeiten verrichtend, geht es dann irgendwann gegen 22.30h in die Heija. Hoffentlich bleibt’s diesmal trocken und wir können den morgigen Tag von vorne bis hinten nutzen, denn wir bleiben noch eine weitere Nacht hier. Also: Daumen drücken !!!

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