Clax on Tour
Clax on Tour

Australien 2007 - der Südosten, das Red Center und Perth

5. Tag - 6. Nov. 2007 - von den Snowy Mountains nach Cape Conran

Brrr, die Nacht war lausig kalt, aber auch gerade noch so zu ertragen. Nicht zu ertragen ist das Wetter. Nicht nur, dass es total neblig ist, nein, es nieselt auch und ist A-Kalt!

Wir kommen nur langsam in die Gänge, duschen ausgiebig und frühstücken halbwegs gemütlich. Da wir Strom haben, gibt’s auch Toast, also gibt’s auch mal wieder Rauchalarm. Kurze Hand ist das Ding abgeschraubt – das sollte reichen J

Gegen 9.00h sind wir erst startklar, aber das spielt auch keine wirklich große Rolle. Die Bestätigung nicht nach Thredbo zu fahren um auf den Mt. Kosciuszko zu laufen, holen wir uns im Visitor Center. Super, Regen und Schnee bei –2°C und ordentlich Wind, das braucht wirklich keiner.

So fahren wir also direkt weiter Richtung Cape Conran.

Wir wählen die Alternativroute über Dalgety nach Bombala. Landschaftlich superschön, viele Viehweiden (Kühe, Schafe und sogar Lamas); Steine, die wie liegengelassen auf den nicht zu überschauenden Weiden liegen, einfach toll. Die letzen 27 Kilometer bis zum Hwy. müssen wir über eine Gravelroad, ist aber auch kein Problem (jetzt sieht der Wagen wenigstens gebraucht aus.

Nach einem Stop in Bombala geht die Fahrt weiter Richtung Orbost. Wir hätten zwar vorher bereits abbiegen können, um in den Cape Conran NP zu gelangen, aber wir wollten noch mal ins Visitor Center und uns mit Karten für die nächsten Tage eindecken, außerdem hätte Axel sonst nicht den Laden mit den Croc’s erkunden können J

Im Cape Conran NP fahren wir erst mal zum West Cape, machen ein paar Bilder und fahren dann weiter zum Campround am East Cape. Wir können unser Glück kaum fassen, dass wir tatsächlich einen Echidna (Schnabeligel) zu sehen bekommen, doch leider ist das Tier schneller im Busch verschwunden, als wir es ablichten können. So groß wie ein Fußball, das hätten wir nicht gedacht; hoffentlich war’s nicht der letzte.

Am Campground angekommen suchen wir uns auf einem der Loops erst mal eine Campsite raus (gar nicht so einfach, bei der großen Auswahl). Als wir dann doch einen finden, geht’s erst mal runter zum Stand (140m).

Mit dem frischen Wind ist es ziemlich schattig. Aber wir wollen ja nicht meckern, denn nach dem Wetter der letzten Tage ist das hier das Paradies: Sonnenschein! – wir können es kaum glauben.

Gemütlich setzen wir uns erst mal auf ein Kaffee in die SONNE (wird heute groß geschrieben), anschließend machen wir uns zu Fuß auf, in Richtung West Cape. Zwei Stunden dauert der Marsch am Strand lang und durch den Busch zurück, wobei die Muschelsucherei einiges dazu beiträgt.

Gegen 19.00h zurück, werfen wir direkt den Kocher an. Mensch kochen und essen im Hellen, da hätten wir im vergangenen Jahr von geträumt J

Huch, hier gibt’s ja Moskitos, na hoffentlich lassen die uns heute Nacht in Ruhe.

Nicht allzu spät geht’s dann auch ins Bett. Mal sehen, ob das Wetter hält und wir bei dem Lärm (die Wellen rauschen gewaltig) entspannt schlafen können. Reinregnen kann es jetzt eigentlich nicht mehr, denn Axel hat gerade noch ein paar Stellen “abgedichtet“.

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