Clax on Tour
Clax on Tour

Australien 2007 - der Südosten, das Red Center und Perth

9. Tag - 10. Nov. 2007 - von Phillip Island bis Lorne (GOR)

Und der Urlaub geht weiter: Frühstück im T’Shirt, draußen. Das gibt’s fast gar nicht.

Wir kommen gegen 9.20h weg, fahren aber, bevor wir die Insel verlassen zuerst zu “The Nobbies“, einer See-, bzw. Fellrobbenkolonie. Die eigentliche Kolonie ist aber z.Zt. nicht zugänglich, da die hier ansässigen Seemöwen brüten, bzw. ihre Jungtiere versorgen.

Ist für uns nicht weiter schlimm, da wir auch daran Spaß haben (schon mal graue Tennisbälle gesehen?) J

Auf der Weiterfahrt nach San Remo fahren wir noch am Grand Prix Circuit von Cowes vorbei (machen aber nur ein paar Bilder aus der Ferne) und schauen dann noch an einem Surfbeach vorbei. Ganz schön was los an einem Samstag-Vormittag und wer glaubt, dass Surfer nur junge Burschen sind, der irrt. Man glaubt gar nicht, wie viele Silberlocken hier ihr Board zum Strand schleppen – ist halt ein Volkssport.

Wir verlassen nun endgültig Phillip Island und fahren auf die Mornington Peninsula, d.h. nach Sorrento, um von dort mit der Fähre nach Queenscliff zu kommen, so sparen wir uns die Fahrt durch den Großraum von Melbourne. Wir brauchen ca. 2 Stunden und stehen um 12.30h in der Warteschlange. Die Fähre aus Queenscliff kommt um 12.45h, wird dann entladen, um wenig später mit uns an Bord die Fahrt zurück nach Queenscliff aufzunehmen. Kurz vor Ende der Fahrt bekommen wir sogar noch Robben und Delphine zu sehen, die ein wenig die Fähre begleiten (im Preis inkl.) Auch Segler sind in der Bucht zu sehen.

Wir fahren um 13.45h von der Fähre und cruisen zunächst ein wenig durch den hübschen, historischen Ort von Queenscliff, um dann weiter nach Torquay zu fahren.

Dort angekommen, besuchen wir das örtliche Visitor-Center und decken uns mit noch fehlenden Karten ein. Torquay selber hat für uns nicht viel zu bieten, es gibt ein großes Shopping Center, in dem alle namhaften Surfausrüster vertreten sind (RipCurl, Quicksilver, u.a.). Eine richtige Promenade gibt’s hier leider nicht, oder sagen wir, nicht so wie wir gedacht haben. So ziehen wir uns bei dem großen “M“ ein Kaffee und fahren raus zum Bells Beach. Es ist ein wenig bedeckt, liegt wahrscheinlich an der kalten Luft, die vom Meer kommt (Thermik eben) und Wellen sind überhaupt nicht vorhanden, also auch keine Surfer (und schon gar nicht Patrik Swayze) Wir machen trotzdem ein paar Bilder, bevor wir weiter fahren.

Den nächsten Stopp legen wir am Aireys Inlet ein. Den Leuchtturm dort müssen wir fotografieren, auch wenn der Himmel dahinter nicht, wie gewünscht, blau ist. Jetzt kommt das Eingangsschild zur Great Ocean Road (eigentlich ein Denkmal für die Kriegsveteranen des 1. WW), da müssen wir auch noch mal anhalten, dann geht’s weiter über die GOR bis nach Lorne. Wir kommen um 17.30h in Lorne an, bzw. durch Lorne durch, da wir auf einen Campground hinter dem Ort wollen. Gar nicht so einfach und auch Riesenglück, denn die GOR war Heute hinter Lorne gesperrt. Eine Porsche-Ralley (z.T. richtig alte Schätzchen) war der Grund dafür.

Jetzt gegen 18.00h wird die Straße wieder frei gegeben. Leider finden wir den Campground nicht, so dass wir zurück zu der Stelle im Ort fahren, wo wir eigentlich nicht übernachten wollten (direkt hinterm Supermarkt gelegen). Als wir im Office einchecken, erfahren wir, dass der gesuchte Campground nicht vor Weihnachten öffnet. Z.Zt. sind nur zwei der sechs Campgrounds geöffnet (lohnt sich wohl außerhalb der Saison nicht). Wir stellen den Wagen auf Platz Nr. 85 und laufen dann noch mal zum Beach. Erst geht’s noch über die Schwingbrücke auf die andere Seite, dann über den Strand bis zum Ortskern. Hier werden wir noch Zeuge, wie all die Porschefahrer, nebst Begleitung, angehübscht im Festzelt verschwinden (da sind schon ein paar Bonbons dabei)

Zurück auf dem Campground gibt’s dann was auf die Gabel. Ein paar Cracker und die Reste von Gestern, dazu ein Toast mit Avocado J natürlich. Zwischenzeitlich amüsieren wir uns über unseren Nachbarn, der, sagen wir mal, ein wenig über den Durst getrunken zu haben schein. Er spielt Gitarre und singt dazu, fällt zwischendurch aus seiner Hängematte (aber alles O.K.). Es wird lausig kalt, so dass wir gegen 21.00h im Wagen verschwinden um den gemütlichen Teil des Abends zu starten…

Na die Nacht wird mal richtig kalt werden.

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