Clax on Tour
Clax on Tour

Westaustralien 2006 - eine unvergessliche Reise

7. Tag - 6. Mai 2006 - von Quinns Roch nach Cervantes (Pinnacles NP)

Hui, war das ne Nacht ! Gestürmt und geregnet hat’s und gegen 3.00h war Tö-Pause angesagt (wir konnten eh nicht schlafen). Als aber um 6.00h der Wecker klingelt, hängen wir noch eine halbe Stunde dran. Frühstücksmüsli gibt’s heute im Windschatten des Campers und gegen 8.00h sind wir auch schon unterwegs. Bis zum Yanchep National Park brauchen wir nur eine gute halbe Stunde. Eintritt brauchen wir nicht zu zahlen, da wir ja den Holiday Pass haben. Die Anlage ist mehr wie ein Freizeitpark gestaltet: See, Tea-House, botanischer Garten, Koala-Gehege und super viele Picknick und BBQ Facilities. Die im Park befindlichen Caves sind leider nur mit Führung zu sehen und da wir “unsere“ Cave ja bereits besichtigt haben, sparen wir uns eine Tour und fahren stattdessen weiter Richtung Cervantes. Bei Two Rocks fahren wir noch kurz an den Strand und den Rest der Strecke in einem durch. So sind wir bereits um 13.00h in Cervantes, checken auf dem Campground ein und fahren erst mal zum Thirsty Point. Von hier hat man einen netten Blick über die Küste. Weiter geht’s über die Hansen Bay Road zum Lake Thetis.

Dort “versenkt“ Axel erst mal den Wagen. Quatsch, nicht wirklich, aber die vermeidliche Pfütze ist doch tiefer als erwartet und besteht aus Salzwasser - nicht wirklich gut fürs Auto. Nach der Salzdusche für’s Auto fahren wir in den Nambung National Park. Auf dem Weg machen wir noch einen Abstecher zum Kangaroo Point und zur Hangover Bay, zwei nette Picknickplätze direkt am Meer. Gerade als wir die Pforte zu den Pinnacles passieren fängt es an zu regnen! Das kann doch jetzt nicht wahr sein ! L

Egal, da wollen wir jetzt rein. Der Rundtrip (ca. 3,6km) ist mit unserem Allrad ja auch problemlos befahrbar und mit unserem Holiday Pass können wir so oft und so lange durch den Nationalpark, wie wir wollen. Das ist auch gut so, denn als wenig später die Sonne wieder rauskommt, sind wir kaum zu halten. Wir machen Fotos von allen erdenklichen Seiten und sind kaum zu stoppen. Klar, dass wir nach der 1. Durchfahrt direkt noch mal eine Runde drehen.

Da wir irgendwann genug Bilder gemacht haben und sich der Himmel zum Sonnen-untergang wieder zuzieht, verzichten wir auf den Aufenthalt bis zur Dunkelheit. Wir fahren auf dem Rückweg noch mal zum Kangaroo Point und genießen unseren Nachmittagskaffee am Strand.

Nach 17.00h fahren wir zurück nach Cervantes auf den Campground. Dort angekommen treffen wir doch tatsächlich unser Schweizer Ehepaar aus Albany wieder. So tauschen wir unsere Erlebnisse der letzten Woche aus und wünschen uns für die Weiterreise alles Gute. Ob wir uns wohl noch mal wiedersehen werden? (aber klar! Das weiß nur noch keiner)

Da es heute fast danach aussieht, als würde es zum Essen mal nicht regnen, gibt’s Lammfilet mit Bratkartoffeln und Zwiebeln. Hmm, das Fleisch ist super, obwohl die BBQ-Stelle ziemlich angeranzt ist. Viel schlimmer ist das Kochen im Camper-Kitchen – keine Ahnung, wo auf einmal all die Backpacker herkommen, die blitzschnell alles im Chaos hinterlassen. Da muss man sich schon ein wenig arrangieren und am besten alles was einem gehört, anbinden. O.K., die Bratkartoffeln sind bei den Verhältnissen nicht gerade berauschend, aber wenn man sich die schwarze Kruste am Pfannenboden wegdenkt… ganz manierlich J

Leider ist es nach dem Essen nicht wirklich gemütlich draußen, so dass wir den Rest des Abends im Camper verbringen.

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