Clax on Tour
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Westaustralien 2006 - eine unvergessliche Reise

6. Tag - 5. Mai 2006 - von Yallingup nach Quinns Rock

Es hat die ganze Nacht geregnet. Das kann doch nicht sein und irgendwie ist auch alles feucht und klamm. Demzufolge haben wir heute das 1. Opfer zu beklagen: dadada dadidadadidada (Zapfenstreich). Axel’s Schlafsack! Der bleibt hier, der wärmt sowieso nicht mehr, da er bereits viel zu viel Feuchtigkeit gezogen hat - da ist er doch bei den Fischresten im Müll besser aufgehoben J

Um 8.00h geht’s los. Zuerst zum Cape Naturaliste Leuchtturm. Der, das wussten wir aber, ist nicht besonders groß; liegt in dichtem Dünengewächs versteckt und ist bei dem trüben Wetter heute für uns nicht fotowürdig. Wir fahren daher weiter, bzw. machen einen Abstecher über eine Schotterpiste raus zum Cape und laufen von dort aus ein Stückchen durch die herrliche Dünenlandschaft. Herrlich, als ein wenig Sonne rauskommt und wir noch ein Känguru zu Gesicht bekommen sind wir uns einig, dass eine Wanderung von Cape to Cape (120km ca. 5-7 Tage) eine lohnenswerte Sache sein könnte. Doch uns fehlt die Zeit, daher geht’s weiter. Auf dem Rückweg nach Dunsborough kommen wir noch mal am Abzweig zur Eagle Bay vorbei: hier haben wir auf dem Hinweg in der Meelup Bay (abor.: Meel = Mond, up = Ort) ein paar Fischer beim Verladen ihres Fanges beobachten können. Tonnenweise Salmon, wow, riesig groß und riesig viele (die passen auf keinen Teller). Nicht zu vergessen der “kleine“ Staffordshire Terrierr, der Axel plötzlich am Bein hing… den Rat des Besitzers (hey, give’m a kick) haben wir aber nicht befolgt J

Wir kommen jetzt in den Großraum von Perth zurück, was man an Dunsborough direkt merken kann. Die Stadt ist ganz schön im Auf-/Neubau. Soweit das Auge reicht wird hier gewühlt. Getoppt wird das Ganze aber von Busselton. Wow, was hier für Häuser stehen… könnte einem gefallen. Luxusbauten und Einkaufszentren lassen die Nähe zu Perth (ca. 2 1/2 Std.) erkennen. Die eigentliche Attraktion ist die Jetty von Busselton. Ein ca. 2 km langer Pier raus aufs Meer, dessen Ende man bei dem heutigen, trüben Wetter kaum erkennen kann. Wir wagen dennoch den Fußmarsch dorthin… Auf halber Strecke gibt’s so was wie “Angeln für Kinder“ (jaja, der Nachwuchs muss gefördert werden) und in der Bay selber sind viele Schwimmer zu sehen. Vielleicht absolvieren die ja ein letztes Training, denn Morgen findet hier der “Busselton Half Iron Man“ statt.

Glücklicherweise werden wir nicht nass und es kommt sogar ein wenig die Sonne raus, so dass wir nach unserem Spaziergang noch ein paar nette Bilder von der Jetty machen können, bevor wir gegen 12.00h weiter fahren. Nicht aber, ohne uns vorher mal wieder den obligatorischen “Ctg“ zu gönnen. Wir wollen heute soweit wie’s geht nördlich von Perth unsere Etappe beenden. Leider dauert die Fahrt doch etwas länger als vermutet, so dass uns nach den notwendigen Tank- und Einkaufsstopps nicht mehr viel Zeit für Cottesloe bleibt. Ein kurzer Gang um das Teahouse von Cottesloe, dass direkt am Meer liegt und wunderbar aussieht, leider aber ein wenig renovierungsbedürftig ist und z.Zt. auch keine Restauration hat (Schade eigentlich), muss reichen. Es ist bereits 15.30h als wir in Cottesloe aufbrechen und so können wir unser Vorhaben, bis zum Yanchep National Park zu fahren, wohl langsam begraben (von Lancelin und seinen weißen Dünen haben wir bereits vorher schon Abstand genommen).

Wir schaffen es bis Quinns Rocks und gehen dort auf den Caravan Park. Wahrscheinlich sind wir einer der wenigen Durchreisenden hier, denn der Platz ist voll mit Dauercampern. An Facilities mangelt es ein wenig, dafür werden wir mit einem Platz in der 1. Reihe entschädigt. Das nutzen wir jetzt auch erst Mal und gehen an den Strand um die letzten Sonnenstrahlen zu nutzen. Denn was wir noch nicht erwähnt haben: hinter Busselton kam die Sonne raus. Lediglich in Bunbury wurden wir noch mal von einem heftigen Gewitter heimgesucht. Nach dem verdienten Kaffee in der Sonne, ziehen nach Sonnenuntergang aber wieder Wolken auf, was bedeutet, dass es um 18.30h wieder mal anfängt zu regnen und ohne Camper-Kitchen sind wir, was das Kochen angeht, etwas aufgeschmissen. Da wird’s dann heute wohl nur Sandwiches geben. Im Dunkeln drehen wir später noch mal ne Runde über den Platz bevor wir gegen 22.00h ins Bett gehen. Die Wellen klatschen ganz schön laut auf den Strand…

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