Clax on Tour
Clax on Tour

Westaustralien 2006 - eine unvergessliche Reise

18. Tag - 17. Mai 2006 - Karijini National Park

Um’s mal vorweg zu nehmen: Heute ist unser Tag, aller erster Kajüte! Brrr, die Nacht war ganz schön schattig, und da wir hier eh nicht duschen können, bleiben wir bis zum Sonnenaufgang liegen. Zum Frühstück gibt’s endlich die durchgeschaukelten Eier, bevor die noch zu Bruch gehen (wir haben das Schicksal schon zu lange herausgefordert).

Um 8.00h sind wir startklar für unsere 1. Gorge. Die Joffre Gorge mit den gleichnamigen Falls solln’s sein. Der Abstieg ist schon nicht schlecht und nasse Füße bekommen wir auch; aber dafür ist es super klasse. Da in der Schlucht selber noch keine Sonne steht, werden wir nicht zum Baden verführt (Schade) und machen uns daher wieder auf den Rückweg, bzw. auf den Weg in die nächste Gorge: die Hancock Gorge. Über eine Leiter geht’s runter in die Schlucht. Diesmal sind wir auf nasse Füße vorbereitet und so waten wir zum Teil durch den Fluss. Hinter dem “Amphietheater“ geht’s noch mal durch eine enge Stelle (den Spider walk) und dann ist für uns aber auch schon das Ende erreicht: “Kermits Pool“. Es geht zwar weiter, aber mit höherem Schwierigkeitsgrad (direkt zu Beginn an einem Seil runter), daher drehen wir, wie auch von den Rangern angeraten, wieder um.

Wir fahren weiter zur Knox Gorge und auch die wird erkundet. Aber auch die ist nur bis zu einer engen Stelle begehbar. Danach wird’s hammersteil und total verblockt. Wieder auf der Schotterpiste machen wir einen Abstecher zur Kalamina Gorge. Wir begnügen uns aber mit ein paar Fotos und lassen eine Wanderung hier diesmal aus. Da es bereits 13.30h ist, fahren wir zum Visitor Center und holen noch ein paar Infos ein. Aber: die Zeit drängt und wir wollen noch in die Dales Gorge, bzw. zu den Fortescue Falls. Auf dem Parkplatz werden wir von einem Paar angesprochen “Hey, ihr seid aus Deutschland“. Die beiden sind 1998 nach Perth ausgewandert und haben seit 2001 eine B+B Pension in Denmark. Wir sollten sie doch mal besuchen, wenn wir noch mal in der Gegend sind...

Und so laufen wir los. Einmal unten kriegen wir natürlich mal wieder nicht genug. Zuerst die Fern Pools (dort treffen wir noch mal auf die Familie und passen ein wenig auf den jüngsten auf, während der Rest baden geht) dann die Fortescue Falls und dann (och komm, nur ein kleines Stückchen) die Dales Gorge runter.

Natürlich laufen wir bis zum Circular Pool, machen ein paar tolle Bilder und laufen dann den Walk Trail hoch und den Rest des Weges über den Rim Trail zum Auto zurück. Wow, 17.10h und die Sonne geht bereits unter. Überwältigt von all den Rottönen, die wie aufgestapelt in den Schluchten übereinander liegen und dann noch das fließende Wasser dabei… da können wir nur schwärmen – ist das toll !!! Auch das berüchtigte blaue Astbest bekommen wir in der Dales Gorge zu sehen – uuuuiiii. Da der Campground von der Dales Gorge nicht weit entfernt ist, gibt es erst mal einen schnellen Kaffee und mit Einbruch der Dunkelheit umkreist uns der 1. Dingo (na hoffentlich geht das gut). Nach 19.00h gibt’s Encheladas, aber die sind bei den Temperaturen (20.30h = 12°C fallend) schnell wieder kalt. Ich glaub heute geht’s früh ins Bett. Bei den vielen Augenpaaren um uns herum, muss heute Nacht hoffentlich keiner raus.

Ach ja, angemessen des herrlichen Tages, gab’s den Rest des “heiligen“ 35,-AU$ Cullen.

Der Tag war von der ersten bis zur letzten Minuten Weltklasse.

Karijini NP kann man nur empfehlen ! Muss man gesehen haben.

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