Clax on Tour
Clax on Tour

Westaustralien 2006 - eine unvergessliche Reise

16. Tag - 15. Mai 2006 - von Exmouth über Coral Bay nach Giralia Farmstead

Um 5.50h klingelt der Wecker. Ohne groß zu frühstücken (machen wir unterwegs) geht’s um 6.30h los. 1 1/2 Stunden später sind wir wieder in Coral Bay, um unseren 2. Versuch, Walhaie zu sehen und mit ihnen zu schnorcheln, zu starten.

Das Procedere vorab ist uns ja noch von der letzten Tour bekannt. Gracie, der Hund ist auch mal wieder mit dabei und los geht’s. Gott sei Dank haben wir uns dazu entschlossen, denn bereits um 10.00h bekommen wir die 1. Gelegenheit, ins Wasser zu gehen.

WOW, riesig !!! Na ja, für uns zumindest – 6m lang gleitet der Riese langsam an der Wasseroberfläche. Nach dem der 1. Dip etwas hektisch war (jeder wollte ihn sehen), haben wir auf seiner Durchreise noch weitere 3x die Gelegenheit, neben ihm her zu schwimmen. Einfach toll und auch richtig lange, so dass Axel sogar ein paar gute Bilder machen kann. Da kein weiterer Walhai auftaucht, lassen wir diesem ab Mittag seine Ruhe (es heißt ja nicht umsonst “Eco-Tours“). Zufrieden und entspannt nehmen wir unser Lunch ein, anschließend beobachten alle an Bord, wie gefischt wird:

kleiner Köder ð kleiner Fisch; kleiner Fisch ð größerer Fisch; größerer Fisch ð großer Fisch; 3 große Brocken haben wir zum Schluss im Eski liegen. Diese werden am Nachmittag für uns filetiert und verteilt. Auf der Rückfahrt besuchen wir noch einen Schnorchelspot, um dort zum letzten Mal dieser Reise die Artenvielfalt des Ningaloo Reef zu erkunden. Wir bekommen auch noch eine riesige Meeresschildkröte (Loggerhead) zu sehen, schlabbern noch Melone und tauschen uns begeistert aus. Ein toller, erlebnisreicher Tag; gut dass wir das gemacht haben.

Bereits früh (gegen 15.30h) sind wir zurück, was uns ganz gelegen kommt, denn wir wollen noch ein Stück in Richtung Tom Price fahren. Nach dem wir unseren Wäschebomber (ja die Wäsche hängt immer noch) aufgeräumt haben, fahren wir los und kommen um kurz nach 17.00h im Giralia Homestead an. Dieses hat bestimmt schon mal bessere Zeiten gesehen, aber egal, für unseren Zweck ausreichend. Wir erfahren, dass das ganze hier 1999 einem Zyklon zum Opfer gefallen ist (die Bilder an den Wänden zeigen das ganze Ausmaß). Da sich das Homestead an der “Woolroute“ befindet, braucht nicht erwähnt werden, dass es hier unzählige Schafe gibt. Sehen kann man davon allerdings zurzeit nichts (die grasen im Hinterland). Praktischer weise werden die Behausungen der Schafscherer außerhalb der Schur für Backpacker und Leute wie uns zur Verfügung gestellt. Auch die Küche kann von uns genutzt werden und das tun wir dann auch. Wir sind, abgesehen von einem Pärchen aus Holland, alleine hier. Jetzt gibt’s den Fisch, den wir heute gefangen haben. Zusammen mit Möhrengemüse und dem, bis dahin aufgehobenen Cullen (wir erinnern uns: 35,-AU$).

Der Fisch, so kann man nicht anders sagen, ist der Hammer und das Beste, was wir je an Fisch auf der Gabel hatten. Es könnte glatt gemütlich in der himmelblau gestrichenen Küche sein, wenn nicht irgendwann doch die Kakerlaken kommen würden. Wir planen bis 21.30h unseren nächsten Tag und gehen dann ins Bett. Gegen 22.00h schaltet sich eh der Generator der Farm ab und so ist es dunkel und ziemlich still.

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