Clax on Tour
Clax on Tour

Australien 2005 - Ostküste und das Northern Territory

21. Tag - 15. Mai 2005 - Katherine Gorge

Wieder eine angenehm kühle Nacht gehabt - Prima.

Nachdem wir heute Morgen alles wichtige (Klöchen leeren) erledigt haben, fahren wir wieder in den Nitmiluk National Park. Diesmal geht’s zur Katherine Gorge. Auf dem Weg dorthin gibt’s ne “School of the air“, aber da heute Sonntag ist, ist die leider geschlossen L Da wir nur 36 Kilometer fahren brauchen, sind wir um kurz vor 10h bereits da. Zuerst kümmern wir uns um eine Campsite (im Info Center), dann buchen wir ein Kanu (2er) für 13h und nachdem wir den Camper abgestellt haben, laufen wir kurz zu einem Outlook.

Von hier oben hat man einen wunderschönen Ausblick und kann ein kurzes Stück in die Katherine Gorge reingucken. Für die ganze Runde (ausdehnbar bis auf eine mehrtägige Runde) ist die Zeit viel zu knapp und es ist uns doch ein bisschen zu heiß. Wir gehen daher zurück zum Campgorund, vorbei an riesigen Bäumen voll mit Flughunden, die darauf warten, dass es Abend wird.

Wir stärken uns noch ein wenig, bevor wir die Sachen für unsere Paddeltour packen und aufbrechen. Los geht’s. Wir im 2er, na prima. Klappt dennoch ganz gut. In der Katherine Gorge gibt es eine Stelle, die man mit dem Boot umtragen muss (Flussauf), bzw. das Boot durch eine Verblockung gezogen werden muss; der Rest fließt seicht dahin. Eindrucksvolle Schlucht, das gibt schöne Bilder. Wir fahren bis zu den Rapids der 3. Gorge. Da sich die Schlucht hier nicht mehr sehr verändert und wir keine Lust haben die nächsten Stromschnellen zu umtragen machen wir an dieser Stelle kehrt. Diesmal wird die Verblockung nicht umtragen, diesmal fahren wir! Na toll, etwas mehr Wasser wäre schon schön und so landen wir prompt auf einem Stein. Ein bisschen schuckeln und wir können weiter, die mittlere Verblockung umtragen wir mangels Wasser dann doch, um die letzte dann aber sicher zu nehmen. Gelernt ist gelernt. Hätte man dem anderen Pärchen wohl sagen sollen. Die haben sich gedacht, was die können, können wir auch. Fehlanzeige, die gehen baden.

Bereits vor 16.30h sind wir wieder zurück und freuen uns auf einen gemütlichen Kaffee. So langsam, mit der Dämmerung, werden auch die Wallabies aktiv und wir können unseren Augen kaum trauen: immer mehr kommen durch die Zäune auf den Campground, um sich hier mit dem saftigen Gras voll zu stopfen. Bis spät in die Nach ist das typische Gras rupfen zu hören...

ob die wohl morgen früh noch da sind ?!

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