Clax on Tour
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Namibia / Südafrika 2012 - unsere 3. Reise ins südliche Afrika

16. Tag - 25. November 2012 - wir nehmen Abschied

Die Nacht war kurz, dennoch stehen wir gegen 5.00h in der Lapa und betrachten wehmütig die Morgendämmerung – blaue Stunde, zum letzten Mal, da fließen gleich ein paar Tränen.

Konnte man bei unserer 1. Tour in 2010 nicht gleich von „Liebe auf den ersten Blick“ sprechen, so hatte sich dieses wunderbare Land aber im Laufe dieser 3 Wochen so langsam durch die Hintertüre reingeschlichen und uns für sich gewonnen.

Ich erinnere mich noch gut an das Gefühl, welches ich Ende Mai 2010 beim Abschied empfunden habe – eine unglaublich tiefe, unstillbare Sehnsucht nach der Weite, der Landschaft, der Einsamkeit, der Menschen, der Tiere…

Müßig zu erwähnen, dass es diesmal nicht anders sein sollte.

Nach einem kurzen Frühstück bringt Bernard uns zum Flughafen und dank des Online Check-in sind wir ganz zügig dran. Heute scheint einer der wenigen Tage zu sein, an denen was geht. Glück gehabt. Allerdings landet die Maschine aus Frankfurt nicht pünktlich. Die landet erst nach 7.00h und daher verschiebt sich unser Abflug um fast eine Stunde (für einige unserer Mitreisenden schon der glatte Genickbruch, da der Anschluss Flug/Bahn nicht erreicht werden kann) Der Flug selber ist, bis auf ein paar holprige Passagen, recht unspektakulär. Da wir einen Tagflug haben werden wir rundum mit Filmen versorgt (bis die Augen eckig sind) und so vergeht die Zeit relativ schnell. Nur blöd, dass man bei dem Tagflug irgendwie auf den GT zum Schlafen verzichten muss J

Gegen 17.45h landen wir dann wohlbehalten in Frankfurt. Wie viel Glück wir mit dem Flug hatten, wird uns erst ein paar Tage später bewusst.

Wir nehmen wenig später unser Gepäck in Empfang und sehen dann zu, dass wir den gebuchten ICE bekommen, was aber überhaupt kein Problem darstellt, da ich mehr als genug Puffer eingebaut habe. Da wir diesmal nicht Rail’n Fly gebucht haben, sind wir leider auf den fest gebuchten Zug festgelegt. Leider, denn der frühere Zug wäre dann auch bis D’dorf durch gefahren. So nehmen wir den gebuchten ICE, aber die Bahn hat dann mal eben eine Fahrplanänderung eingeschoben. Also in Köln raus aus dem ICE und rein in den Interregio. Geht dann aber doch zügig, so dass wir gegen 21.30h in unserem Zuhause stehen.

Wie so oft, mit einem lachenden und zwei weinenden Augen, hat uns der Alltag wieder.

Zwei wunderbare Wochen, die einfach rasend schnell vergangen sind, liegen hinter uns. So viele Eindrücke, die es noch zu verarbeiten gilt… aber eines wissen wir jetzt schon sicher: wir kommen wieder.

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