Clax on Tour
Clax on Tour

Namibia / Südafrika 2012 - unsere 3. Reise ins südliche Afrika

13. Tag - 22. November 2012 - von Tsauchab nach Tsondab

In der Nacht ist der Wind eingeschlafen, von den Baboons war nur mäßig was zu hören, dennoch hatte ich 1x “Ankeralarm“ (wohl was Wirres geträumt). Zeitig sind wir aus den Federn und nachdem wir doch länger gefrühstückt haben, als geplant, kommen wir gegen 7.45h los.

Wir fahren den Klipspringer 4x4 Trail, bis wir zur Mooikloof kommen, dort parken wir den Wagen und laufen in selbige hinein. Eine wirklich schöne und kurzweilige Wanderung, leider aber komplett ohne Wasser. Sonst steht hier wohl schon mal die ein oder andere Pfütze, jetzt ist es “Drizzabone“ (Knochentrocken). Einzig im Seitenarm gibt’s ein paar nasse Stellen, diese sind aber von unzähligen Bienen und Wespen belagert, so dass wir nur zögerlich dran vorbei gehen und wenig später umkehren.

Nach etwa 2 Stunden sind wir wieder am Wagen und fahren das restliche Stück des 4x4 Trails bis wir am Gate auf die D850 treffen. Dann geht’s zurück nach Tsauchab. Wir zahlen und nehmen noch ein Stück Springbock für heute Abend mit. Und so verabschieden wir uns ganz nett von Nicky und fahren weiter. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt und in ein paar Wochen werden die bestimmt auch noch mal an uns denken. Dann nämlich, wenn die Camera-Trap kontrolliert wird, da sind wir dann dabei J Eigentlich dient die ja eher, die Leopardin mit den beiden Cups zu orten, bzw. den (lt. Nicky) stattlichen Leoparden der hier sein Unwesen treibt, aber hin und wieder geraten auch 2beiner in die Falle.

Nach relativ kurzer und ereignisloser Fahrt kommen wir gegen Mittag in Solitaire an. Tanken und Apfelkuchenessen gehört zum Pflichtprogramm. Oh nöö, eine riesige Lapa “ziert“ jetzt die Stelle, an der früher der nette Rasengarten mit den Sonnenschirmen und der Vogeltränke war L (wem’s gefällt) Schade, manchmal weicht Klasse der Masse und die ist hier auch vorzufinden. Ein ganzer Trupp Tschechen, die eine Namibia-Experience machen (vorweg ein Porsche Cayenne Camouflage), ordentliche Busladungen und sogar eine Truppe, die zum Radfahren hier ist (Chapeau, bei 38°C) Da fragen wir doch gleich mal nach... neee, radeln nur in den frühen Morgenstunden oder Abends vor dem Essen (hmmm, dann sind’s doch immer noch mind. 30°C).

Ach so, der Apfelkuchen, der aber war lecker und noch richtig heiß, da gaaanz frisch aus dem Ofen J. Wir fahren weiter und biegen kurze Zeit später links ab, auf Tsondab.

Eigentlich ja nicht in der Reiseplanung, haben wir das durch den Tag weniger im Richtersveld reingeholt. Wow, das ist richtig Afrika Feeling (finden wir). Schon die 18 Kilometer Anfahrt, durch die Pläne, ist einfach toll. Wir sehen viele Oryx, Springböcke und Strauße.

Angekommen, stellen wir fest, dass die Hausherren heute in Windhoek sind. Wir werden aber vom Staff bestens betreut, dürfen uns an der Bar bedienen (lekker Rock-Shandy) und genießen den warmen Tag am Pool.

Leider ist der Himmel den ganzen Tag schon zugezogen L so dass uns wohl wirklich schöne Bilder verwehrt bleiben (dann kommen wir halt noch mal her – zack!)

Gegen 17.00h kommt sogar ein kleines Schäuerchen aus den dunklen Wolken. Die bleiben, dank des stürmischen Windes, aber nicht lange an Ort und Stelle und so haben wir zum Essen doch noch einen herrlichen Sonnenuntergang…

wenn nicht sogar den schönsten Sonnenuntergang auf dieser Reise seufz

Nicht vergessen zu erwähnen: die Höhlenduschen, die sind so was von einmalig. Wir sind uns jetzt schon sicher, hier waren wir nicht das letzte Mal. Wir sitzen lange, bei lauen Temperaturen, draußen und genießen die Umgebung bei Mondschein. Irgendwann fallen uns aber dann doch die Augen zu und wir verschwinden.

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