Clax on Tour
Clax on Tour

Namibia / Südafrika 2012 - unsere 3. Reise ins südliche Afrika

12. Tag - 21. November 2012 - von Klein Aus Vista nach Tsauchab

Die ganze Nacht hat der Wind ordentlich am Zelt gezerrt, dennoch sind wir fit, als der Wecker Alarm schlägt. Es geht gerade die Sonne auf und so sind wir auch im nu auf den Beinen. Vor dem Frühstück wird noch schnell geduscht, so dass wir die Facilities für uns allein haben. Das Frühstück selber teilen wir uns mit den Webers, die sind zwar noch nicht ganz so zahlreich vertreten (schlafen die denn so lange?) aber auch wieder knuffig. Wir räumen zusammen und verlassen zum 2. Mal diesen wunderbaren Ort. Auf dem Weg bekommen wir noch mal die Bahntrasse zu sehen und können nur die Köpfe schütteln. War nicht mal von Fertigstellung in 2011 die Rede? Das sieht eher nach einer never ending Story aus…

Bevor wir Klein Aus Vista verlassen, bringen wir noch Teller und Fleischbehälter zurück. Im Office kann ich kaum die Augen von dem digitalen Bilderrahmen abwenden. Abwechselnd sind die Bilder der Flash-Flood und dem Schnee im August zu sehen. Dann geht’s noch mal nach Aus, zum Tanken.

Lustig findet Axel den Tankwart: 1 Schneidezahn in Gold und auf dem andern prangt ein goldenes Dollar-Zeichen J

Letztendlich sind wir gegen 9.00h auf dem Pad. Ich weiß nicht wie, aber ich konnte Axel gestern doch noch dazu bringen, über die D707 zu fahren, so dass wir wenig später über den roten Pad gleiten.

Leider muss ich eingestehen, dass es sich ziemlich zieht und die D707 auf einigen Stücken nicht gerade im besten Zustand ist. Auch die C19 ist nicht der Knaller und das macht die Fahrt nicht gerade schneller. Aber O.K. wir haben diese letzte lange Etappe ja bewusst in Kauf genommen, also müssen wir da durch. Nichtsdestotrotz genießen wir die herrliche Landschaft. Nach knapp 385 Kilometern, erreichen wir 5 Stunden später unser Tagesziel Tsauchab.

Wir werden superfreundlich von Nicky Steyn in Empfang genommen und dürfen, da nicht viel los (erst in 3 Tagen, da kommt eine große Gruppe), die Campsite im Oerwald ganz für uns allein haben. Wir fahren also die D854 wieder ein Stück zurück und nehmen dann den 4x4 Pad, bis wir, 5 Kilometer später, dort sind. Das ist ja so was von aufgeräumt hier, da traut man sich gar nicht über den frisch geharkten Boden zu laufen. Laufen wollen wir aber noch ein bisschen und so geht’s dann in den Wild Fig Forrest. Auhaa, Fig Tree sagt ja schon alles, aber wir haben noch nie so viele, schon überreife Feigenfrüchte gesehen, geschweige denn gerochen L. Wir sehen eine ganze Horde Baboons, ein paar Warzenschweine und eine Herde Kudus. Vögel sausen hier auch einige rum, vor allem die Frankoline, die laufen hier wild schnatternd durch die Gegend.

Da gegen Abend der Wind wieder auffrischt, verziehen wir uns in die Lapa, werfen das Feuer an und haben wenig später das Essen auf dem Tisch. Es ist zwar schön windstill in der Lapa, aber auch mörderheiß. Die Temperaturen außerhalb liegen gegen 21.30h bei immer noch 24°C. Wir lassen den Tag, der ja eigentlich nur aus Fahrerei bestand noch ein wenig ausklingen und gehen dann die Leiter hoch. Morgen früh wollen wir den 4x4 Trail fahren und eine kleine Wanderung bei moderaten Temperaturen machen...

Ach ja, die Zikaden haben mir echt den Gar ausgemacht. Bei den Viechern könnte ich schreiend davon laufen… und zu wem fliegen die wohl immer L

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