Clax on Tour
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Namibia / Südafrika 2012 - unsere 3. Reise ins südliche Afrika

9. Tag - 18. November 2012 - von Vioolsdrift in den Richtersveld NP

Eins vorweg: heute wird 4x4 Tag J

In der Nacht hatte Axel Wasserlochalarm (wo wir ja auch immer am Wasserloch gecampt haben) und wollte sehen, wer oder was am Wasserloch ist J. Ich hingegen war zu Tode erschrocken, als ich den Reisverschluss hörte. Junge, Junge, Schlafwandeln ist nicht gut... Der Morgen hingegen verläuft total relaxt und ruhig, wir könnten auch am Rhein campen. Die Vögel zwitschern und der Oranje fließt gemächlich vorbei.

Um 9.00h sind wir dann aber doch zur Abfahrt bereit. Wir fahren über die 4x4 Strecke durch die Helskloof. Wow, die hat es echt in sich und wir kommen so richtig in Fahrt (nicht in Geschwindigkeit) es geht ganz schön über Stock und Stein. Als wir die andere Seite erreichen (kurz vor Ecksteinfontein) ist die ganze Ebene mit blühenden Sukkulenten übersäht. Das sieht total klasse aus. Noch ein ganzes Stück hinter Ecksteinfontein bleibt die Strecke ziemlich rumpelig und wir kommen nur langsam voran.

Bis wir, ca. 160km später, am Sendelingsdrift Gate zum Richtersveld NP stehen, sind mal eben 41/2 Stunden vergangen. Wir checken ein, buchen die Campsite für De Hoop und freuen uns, zu hören, dass wir tatsächlich die einzigen Besucher im ganzen Park sind und das soll auch so bleiben. Wir fahren also die ca. 46 Kilometer weiter bis an den Oranje. Das erste Stück bis zum Abzweig nach Potjespram ist 1a gegradet (ist hier ja auch eine Miningcompany am Werk) danach wird’s dann ziemlich rumpelig. Nachdem wir uns Gottes Hand angesehen haben, geht’s den Akkides Pass rauf und wieder runter, danach über eine Ebene, die aber, Wellblechpisten bedingt, auch nicht schneller zur befahren ist und dann die letzten gut 7 Kilometer durch einen Zulauf runter zum Oranje.

Gerade das letzte Stück hat es in sich. O-ton Axel: nur van Zyl’s kann noch schlimmer sein (ja nee, ist klar J), aber wir werden mit einem herrlichen Blick auf den Oranje belohnt. Pünktlich zum Kaffee sitzen wir am Fluss und suchen uns erst dann eine geeignete Stelle für die Nacht. Der spätere Sundowner muss mal wieder aufgetaut werden, bzw. der Gin-Tonic wird heute als Slush serviert. Gegen 19.00h werfen wir das Feuer an und bei Boerewoorst und Süßkartoffeln-Mash lassen wir den Abend ausklingen. Baden waren wir im Oranje allerdings noch nicht, obwohl es ziemlich einladend aussieht.

Wir sind immer noch hin und weg von diesem Platz – einfach klasse.

 

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