Clax on Tour
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Namibia / Südafrika 2012 - unsere 3. Reise ins südliche Afrika

8. Tag - 17. November 2012 - von den Augrabies Falls nach Vioolsdrift

Heute schlafen wir mal ne halbe Stunde länger. Sind wir im Juni in den Canyonlands so gegen 7.30h zum Wandern aufgebrochen, so brechen wir hier bereits um 6.00h auf. Wir laufen den Dassie Trail. Es geht zunächst zum Arrow Point, von hier kann man wunderbar die Twin Falls und den Einschnitt des Canyons in der Landschaft sehen. Leider um die Zeit etwas gegen die Sonne und mit nicht wirklich viel Wasser. Im weiteren Verlauf des Trails müssen wir durch einige Reedgrasfelder und über Stock und Stein krackseln. Wir sehen ganz viele der kleinen Dassies, die in meinen Augen immer ein bisschen aussehen wie Nosferatu, mit ihren Zähnchen. Wir sehen ein paar Klippspringer (ist Euch mal aufgefallen, wie kurz die Hinterbeine sind? Hat was von Zwergdackel), zwei Elands, ein paar Kudus und wieder ganz viele von den kleinen bunten Echsen. Bei der letzten Passage könnte man über den Pad abkürzen, muss dann aber durchs Wasser, daher laufen wir noch ein bisschen über den vorgegebenen Weg zurück ins Camp.

Für die knapp 7 Kilometer haben wir 21/2 Stunden gebraucht, allerdings haben wir auf den Abstecher zum Moon Rock verzichtet (bei der Wärme wollte keiner von uns da rauf) Nun gibt’s erst mal Frühstück und so sind wir gegen 10.00h soweit aufzubrechen.

Bevor wir Augrabies aber verlassen, fahren wir mit dem Auto noch ein Stück über die 4x4 Route bis zum Echo Corner und dem Oranjekom Aussichtspunkt. Ein wirklich lohnender Abstecher, sollte man auf jeden Fall gemacht haben. Erst jetzt setzten wir unsere Fahrt nach Vioolsdrift fort. Oh ha, das zieht sich endlos über die schnurgerade N14 bis nach Springbok. Dies könnte auch der Weg durchs Death Valley nach Las Vegas sein, das sieht genauso aus (hää? hier waren wir dieses Jahr doch schon mal). In Springbok geht’s erst mal an die Tanke. Bei Engen gibt’s heute allerdings kein Diesel mehr (och nöö, das hatten wir auch noch nicht), aber bei Shell haben wir dann mehr Glück, so dass wir beide Tanks so gut wie voll machen (den Tankwart freut’s bei 140l). Die letzten 80 Kilometer bis Vioolsdrift vergehen dann verhältnismäßig schnell, so dass wir um 16.30h im Aquacade Camp stehen.

Wir sind die einzigen Gäste und können uns eine Campsite aussuchen. Wir nehmen die 8, schön schattig mit Blick auf den Oranje. Die Idee, morgen auf dem selbigen zu paddeln verwerfen wir bei den Temperaturen. Es ist viel zu heiß und eigentlich auch völlig unspektakulär. Wir gönnen uns einen Kaffee und wenig später einen Sundowner. Der Gin ist ziemlich zoppig, da war wohl der Kühlschrank in der letzten Nacht etwas zu kühl eingestellt (das gleiche Problem hatten wir bereits mit dem Saft, der Sprite, der Milch...) Zum Sonnenuntergang gehen wir an den Beach (hahaha, doch das Meer, nach all den Dünen), aber zum anschließenden Braaien haben wir heute so gar keine Muße, also bleibt die Küche kalt. Die Grillen zirpen wie verrückt (oder haben wir nen Tinitus), als wir zeitig ins Dachzelt kriechen. Ach ja , die Hunde vom Camp, besonders Bruno (ich nenn ihn Bronco) haben nen echten Narren an uns gefressen und besuchen uns immer mal wieder. Bruno muss dann auch mal für ein Sonnenbrillenfoto herhalten. Der ist aber auch zu lieb.

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