Clax on Tour
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Namibia / Südafrika 2012 - unsere 3. Reise ins südliche Afrika

6. Tag - 15. November 2012 - Rooiputs / Gamedrive Tag

Pünktlich klingelt der Wecker, nicht ganz so pünktlich sind wir, war die Nacht doch etwas unerholsam, da der Wind mächtig in den “Segeln“ zerrte. Wir schaffen es aber dennoch gegen 6.00h das Camp zu verlassen. Die Wasserstellen Rooiputs, Leeuwdril und Samevloeing sind um diese Zeit noch nicht besucht oder aber bereits verlassen. Wir aber freuen uns, kurz hinter der Wasserstelle Leeuwdril eine Kapfuchsmama mit zwei Kleinen vor die Linse zu bekommen. Leider verkrümeln sich die Kleinen relativ schnell im Bau, während Mama weiter im Schatten liegt. So fahren wir ins Auobtal und sehen zunächst eine ganze Kolonie Erdmännchen (leider viiiel zu weit weg).

Nur wenig später, an der ersten Wasserstelle (Houmoed), ein weiteres Highlight. Hier liegen 5 Löwen, vollgefressen nach erfolgreicher Jagt, am Straßenrand. Wir sind zwar nicht die einzigen, aber die 4 anderen Fahrzeuge stören uns nicht. Das Opfer (mal wieder ein Eland) liegt nahe dem Wassertank und dient jetzt noch den Schakalen als Frühstück, hmm lekker.

Nach einer guten Stunde fahren wir aber zurück zu unserer Campsite No. 1 im Rooiputs Camp. Wir frühstücken erst mal gemütlich und relaxen ein bisschen, bevor wir uns gegen 10.30h auf den Weg in die Stadt machen (hahaha, gemeint ist natürlich das Twee Riveren Camp).

Dort angekommen, besorgen wir uns erst einmal ein Permit für die 4x4 Strecke von Leeuwdril nach Houmoed (sportliche 180,- Rand, die dafür verlangt werden). Dann geht’s zur Tanke, da wir ein bisschen Diesel nachladen möchten, und ? wen treffen wir… (die Welt ist ein Dorf) Ingrid und Michael (www.ingrids-welt.de). Wir quatschen eine Weile und treffen uns nach dem Tanken noch mal im Shop um noch ein bisschen Seemannsgarn zu spinnen. Ist das toll, wir freuen uns riesig, haben wir auf Ingrids Homepage schon viele schöne und nützliche Tipps abgegriffen (vor allem für Australien). Wir verbleiben, dass wir uns auf jeden Fall nach der Reise in Verbindung setzen werden und so trennen sich dann aber unsere Wege. Wir fahren zunächst zur Campsite von Twee Riveren, duschen, spülen und stärken uns, bevor wir uns gegen 13.00h auf die Socken machen. Wir fahren direkt zur Leeuwdrill 4x4 Eco Route und freuen uns, die nächsten 11/2 Stunden mal nicht den “Etoscha-Style“ Pad zu fahren, sondern über eine schöne weiche, rote Sandpiste fahren zu können. Als wir auf Höhe der Houmoed Wasserstelle auskommen, ist zur Zeit nicht viel los, so fahren wir gen Norden und halten weiterhin die Augen auf, bis wir plötzlich zwei Geparden unter einem Baum liegen sehen. Leider wieder ein bisschen zu weit weg um wirklich schöne Bilder zu machen, aber egal, wir haben sie gefunden. Wir legen eine Kaffeepause ein, in der Hoffnung, dass sich hier irgendwas tut, aber leider liegen die Beiden nur hechelnd unter dem Baum (bei 39°C auch kein Wunder).

So fahren wir weiter, nur um wenig später erneut zu halten, da wir 3 Löwen unter einem Baum sehen (Siesta haltend). Auch hier tut sich nicht viel, daher nehmen wir wenig später den Verbinder, an Kieliekrankie vorbei, Richtung KijKij Wasserstelle. Dort kommen wir gegen 16.00h an und stellen fest, heute ist Löwentag. Diesmal eine Mama mit 3 Halbwüchsigen (2 Jungs, 1 Mädchen). Es ist so nett, die drei Halbwüchsigen an der Wasserstelle zu beobachten.

In der Hoffnung, nochmal Erdmännchen und rote Mangusten vor die Linse zu bekommen, fahren wir irgendwann weiter zur Melkvlei Picknicksite. Dort aber, herrscht gähnende Leere, so dass wir nach einer kurzen Stärkung wieder zurück fahren. Bei KijKij sind immer noch die gleichen Löwen am Start (liegen jetzt aber nur faul rum) und ein wenig später finden wir noch einen einzelnen Löwen am Hang rumlungern. Wir haben genug Löwen für heute, so fahren wir zurück ins Rooiputs Camp und genießen, pünktlich zum Sonnenuntergang den Sundowner. Da es heute schon wieder so windig ist, verzichten wir auf das obligatorische Feuer und es gibt Thunfischsalat mit Brot (auch mal lecker). Wir sitzen bei ziemlich lauen Temperaturen noch eine Weile draußen (21.00h = 31°C), bevor wir uns gegen 22.00h bettfein machen. Den Überwurf des Zeltes entfernen wir vorsichtshalber, da er in der letzten Nacht ziemlich geflattert hat und maßgeblich an unserem Schlafmangel beteiligt war. Eigentlich eine super Idee, hat man so jetzt eine prima Sicht auf den Sternenhimmel (so bleibt’s dann auch). Wir haben auch noch Besuch… ein kleines Kapfüchslein möchte uns wohl ins Bett bringen J der ist ja zu niedlich und liegt mit ausgestreckten Vorderpfoten direkt neben uns, verschwindet dann aber irgendwann wieder (guts Nächtle).

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