Clax on Tour
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Namibia / Südafrika 2012 - unsere 3. Reise ins südliche Afrika

5. Tag - 14. November 2012 - von Nossob nach Rooiputs

Wie immer, klingelt der Wecker zeitig und wir sind nach der obligatorischen Katzewäsche zur Abfahrt bereit. Wir fahren gen Süden und klappern erst mal alle Wasserstellen des Weges ab. Es ist nicht wirklich viel los, also legen wir in Dikbaardskolk erst mal eine Frühstückspause ein.

O.K. die Spuren rund um die Picknicksite sehen vielversprechend aus, aber zu sehen bekommen wir erst mal nichts. Die Strecke zwischen Dikbaardskolk und KijKij ist eher unspektakulär (was die Tiere angeht) Landschaftlich finden wir es super, obwohl wir uns aber auch einig sind, dass uns das Auob Tal besser gefällt, als das Nossob Tal (ist aber eher Geschmacksache). Auch Geschmacksache ist der Pad. Uns gefällt ein sandiger, rumpeliger Pad besser, als der im Etosha-Style gegradete breite Pad. Von Dikbaardskolk bis Kij Kij ist der Pad bereits in diesem Style. Dann gibt’s zwischen KijKij und Rooiputs noch mal ein kurzes “altes“ Stück (ist wohl noch nicht fertig, kann aber z.Zt. befahren werden) und danach gibt’s wieder Highway. Da wir sehr zeitig sind, sehen wir uns bei Rooiputs direkt mal die Campsite an (No. 1), die wir für die nächsten zwei Nächte gebucht haben. In Schlagweite kann man die Bauarbeiten für das neue Luxuscamp sehen. Die Holzkonstruktionen sind bereits fertig und die Reetdächer werden in den nächsten Tagen wohl folgen (abgeladen ist das Reet bereits).

Wir fahren weiter Richtung Twee Riveren und checken erst einmal für Rooiputs ein. Im Shop decken wir uns mit ein paar Kleinigkeiten ein (Feuerholz u. Brot) und gehen anschließend ne Runde in den Pool (darf man das?). Ganz frech stellen wir uns dann auf eine Campsite und duschen erst mal. Wenig später zieh‘n wir aber wieder los.

Es geht den Auob hoch und wir sehen, leider auf der anderen Seite des Tales und etwas weit weg, zunächst einen Löwen und wenig später noch zwei weitere Löwen. Wir machen trotzdem ein paar Bilder und fahren letztendlich bis zur Kamqua Picknickside…

Und jetzt ratet mal, wer hier wieder zusteigen möchte: mein ausgestiegener Croc J das gibt’s doch gar nicht. Da hat der Arme hier zwei Tage alleine verbracht, sich es dann aber doch anders überlegt und möchte wieder an Bord. Ich bin so froh, nicht vor lauter Wut den übrig gebliebenen Croc über den Zaun in Nossob geschleudert zu haben (jaahaa, das hatte ich kurz vor) und danke im Stillen den Findern J

Wir fahren, nach einer kurzen Kaffeepause, zurück. Nur kurz hinter der Wasserstelle Rooibrak läuft uns doch fast eine Giraffe von rechts ins Auto. Au weia, da haben wir total gepennt, haben wir doch genau hier bereits auf dem Hinweg ein paar der Langbeiner (und Hälse) links im Schatten liegen sehen. Das zwei weitere rechts im Busch stehen, ist ja fast Wegelagerei. Aber ganz ehrlich, wir hatten einfach die Augen nur auf eine Seite des Tales geheftet (sträflich) Bei Auchterlonie nehmen wir den Querverbinder über Kij Gamies und kommen an der KjiKji Wasserstelle aus. Von hier aus ist es nicht mehr weit bis zum Rooiputs Camp, so dass wir bereits um kurz vor 19.00h ankommen.

Schnell ist ein Sundowner eingeschenkt und ein paar Bilder von der untergehenden Sonne gemacht, bevor der Rest vom gestrigen Essen im Topf landet. Hmmm, um 19.30h haben wir bereits was auf der Gabel und wenig später sitzen wir völlig entspannt am Feuer. Dieses Rooiputs Camp gefällt uns wirklich gut. Sind von den 6 Camps aber auch nur 3 belegt, so dass man wirklich einsam ist. Die Hitze schlaucht ganz schön, so dass wir ziemlich groggy sind und mal früh die Segel streichen werden. Mal sehen, was die Nacht so bringt…

Schakale kann man jetzt bereits hören, es ist aber mal wieder ziemlich windig.

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